KI als (notwendiger) Co-Pilot, Dennis Prasetyo Zeitler, Audiology & Training

Shownotes

KI als (notwendiger) Co-Pilot

 

Mit Dennis Prasetyo Zeitler, Audiology & Training bei Signia Deutschland und zertifizierter Learning Designer

 

Hörgeräte können heute mehr denn je. Mit intelligenten KI-Rechenzentren, erweiterten Konnektivitäten für zu Hause und im öffentlichen Raum und immer stärker personalisierten Möglichkeiten wächst jedoch auch die Komplexität der Hörgeräteversorgung. Mehr Technologie bedeutet deshalb nicht automatisch eine einfachere Anpassung.

 

Genau hier setzt diese Episode an: Kann Künstliche Intelligenz zum notwendigen Co-Piloten werden, um technologische Komplexität beherrschbar zu machen?

 

Im Gespräch mit Dennis Prasetyo Zeitler aus dem Bereich Audiologie & Training bei Signia Deutschland geht es um die Schnittstelle zwischen moderner Hörgerätetechnologie, KI, Anpassung und Lernen. Dabei steht nicht die Frage im Mittelpunkt, ob KI den Menschen ersetzt, sondern wie intelligente Systeme dabei helfen können, Informationen zu fokussieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Hörakustiker:innen bei immer komplexeren Entscheidungen zu unterstützen.

 

Die Episode beleuchtet unter anderem:

Warum mehr Funktionen auch mehr Komplexität in der Anpassung bedeuten können
- wo Hörakustiker:innen heute mit einer wachsenden Zahl an Variablen konfrontiert sind
- welche Rolle KI und Lösungen wie der Signia Assistant dabei spielen können
- was KI unterstützen kann und wo das fachliche Urteil des Menschen entscheidend bleibt
- warum Vertrauen und Nachvollziehbarkeit bei KI eine zentrale Rolle spielen
- wie sich die KI-gestützte Hörgeräteanpassung künftig entwickeln könnte
- und welche Kompetenzen Hörakustiker:innen dafür in Zukunft benötigen

 

Eine Episode über Künstliche Intelligenz nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, um aus immer mehr technologischen Möglichkeiten eine fokussierte, beherrschbare und letztlich bessere Hörgeräteversorgung zu machen.

 

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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:04: Menschen hören Technik, der Podcast über die Welt des Hörens.

00:00:15: Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen live aus Erlangen aus unserem Bipoligen Studio heute wieder mit einer ganz besonderen Veranstaltung!

00:00:25: Denn wie Sie merken stehe ich nicht wie bekannterweise vor dem Tresen sondern wir sitzen hier entspannt auf den Stühlen und wir werden heute drei spannende Interviews mit drei ganz besondere Partnern führen.

00:00:35: Wir werden uns vor allem auch mal anschauen, wohin es in der Zukunft in der Branche geht.

00:00:40: Wir werden auch mal vor allem auf Blicke hinter die Kulissen werfen und unsere Entwicklung.

00:00:44: Was passiert alles mit KI?

00:00:46: Und da begrüße ich oder darf ich mich freuen heute einmal spannend in das erste Thema künstliche Intelligenz in der Zukunft mit einzusteigen, denn Hörgeräte können heute mehr denn je mehr Funktionen, mehr Automatik und mehr Anpassungen an jede einzelne Hörsituation.

00:01:02: Doch jede neue Fähigkeit bringt tatsächlich auch mehr Variable mit sich!

00:01:07: Das macht die Hörgärteranpassung nicht unbedingt einfacher sondern teilweise tatsächlich auch komplexer.

00:01:13: Die These dahinter, die wir heute gemeinsam auseinandernehmen wollen oder argumentieren wollen ist dass genau diese wachsende Komplexität tatsächlich künstliche Intelligenz nicht zur Spielerei macht sondern zu einem notwendigen Co-Piloten der uns in unserem Anpassalltag unterstützt und den wir und sie als Hörakustikerinnen auch sehr gut für sich einbauen können um ihren Betrieb weiter nach vorne zu bringen.

00:01:38: Wie aus immer mehr Technik ein stimmiges Gesamtbild wird, klären wir heute mit jemanden der genau das oder genau an dieser Schnittstelle arbeitet zwischen Technologie, Training und der Praxis in der Anpassung.

00:01:50: Mit ihm klären wer was macht, warum macht die mehr Technikergeräte-Anpassungen komplizierte?

00:01:55: Müsste er eigentlich sogar einfacher gehen?

00:01:57: Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz dabei diese Komplexilität wieder beherrschbar zu machen?

00:02:03: wo bleibt dabei die Entscheidung beim Menschen?

00:02:06: Das ist vor allem auch eine Frage, die mich persönlich dann sehr stark interessiert und auch sie bestimmt viel umtreibt.

00:02:11: Und dazu begrüßen wir ganz herzlich im Studio Dennis Brasilio-Zeitler!

00:02:16: Hallo!

00:02:17: Schön, dass du da bist!

00:02:18: Hi, vielen Dank,

00:02:18: dass ich hier sein darf!

00:02:20: Cool!

00:02:20: Ich bin gespannt was wir heute alles gemeinsam erörtern werden... ...und ich würde sagen, wir starten noch einfach mal damit das du dich den Zuschauern entvorstellst.

00:02:27: Wer bist du?

00:02:28: Wie ist dein Werdegang?

00:02:29: Was machst du bei Siegner im Bereich Audiologie?

00:02:32: Ja, sehr gerne.

00:02:33: Ja, Audiologie und Training.

00:02:34: Bin ich jetzt seit dem Jahr zwei tausend achtzig?

00:02:35: Ich bin selber gelernter Hörakustiker, habe meine Ausbildung in den Jahr zwei Tausend acht begonnen.

00:02:40: Hab da Firma Tontechnik studiert und dachte ich würde mir irgendwas mit Musik machen oder Rockstar werden oder so.

00:02:44: das waren diese Jugendgegchen Träume die man hatte bis man dann irgendwann doch feststellt vielleicht sollte ich noch was gescheites lernen bei dem ich weiß was ich am Ende des Monats auf dem Konto hab so ungefähr vor allem wo aber auch diese Fähigkeiten nicht her mitgebracht haben aus dem Studium heraus eben.

00:02:58: also ich hatte Ahnung von Sound, Soundbearbeitung.

00:03:01: Aber wie kann man das eben nutzbar machen?

00:03:02: Und ich kannte eben schon den demografischen Wandel in Deutschland also wo die Reise mal hingeht und dass halt anscheinend immer mehr Menschen irgendwann mal auch Probleme bekommen mit dem Hören und dass das nicht mehr so gut funktioniert und dass man tatsächlich Menschen braucht, die Ahnung davon haben, wie man das wieder ermöglichen kann.

00:03:18: Da war für mich dann einfach dieses eins plus eins Ich hab Ahnung von Sound, ich habe Lust Menschen dabei zu helfen darin zu unterstützen.

00:03:28: Ich war im Job-Center, das war ... ... war zwei tausend.

00:03:32: Sieben muss es gewesen sein?

00:03:33: Ja und dann kam eben der Hörakustiker ist immer wieder raufgeploppt!

00:03:36: Ich kann mir erstmal den Job überhaupt nichts vorstellen weil irgendwie... Vielleicht geht's den Zuschauern ganz ähnlich.

00:03:42: also wie bis man kommt mal in diese Branche rein ich wusste es gibt Hörgeräte aber ich hatte keine Ahnung wer macht das eigentlich?

00:03:49: habe ich mich damals dazu entschieden, nach meinem Studium das dann eben zu machen.

00:03:53: Ob die Ausbildung dann gemacht, da noch den Meisternde hergesetzt.

00:03:56: Peter Kustig noch dazu und am zwanzig achtzehn hat mich dann... weil ich immer so einen gewissen... wie soll man sagen?

00:04:02: So einen gewisse Wissensdurst hatte, um ihn auch mehr zu wissen oder nur mehr in die Kulissen zu schauen.

00:04:06: Und man muss es auch dazusagen, ich hatte einen... In dem Geschäft wo ich gearbeitet hatte, hatte ich einen wahnsinnig guten Mentor also der war schon ein Akustiker seitdem... Ich glaube seit den Achtzigern und er hat mich so sehr an die, ich will nicht sagen in die Hand genommen.

00:04:21: Aber mit allem was ich wusste immer wieder gechallenged, sodass wir wirklich in die Tiefen der Hörgeräteanpassung und der Technik eben eingetaucht sind.

00:04:29: Und ich gemerkt habe irgendwann das ist wirklich etwas, was Spaß macht, was ich wirklich interessiert.

00:04:33: und dann gab es eben die Möglichkeit, im Jahr zum Beispiel bei Signia ins Audiologische Training reinzugehen und das hab' ich dann gemacht.

00:04:39: Ja jetzt bin ich

00:04:41: hier!

00:04:41: Super cool mega spannend.

00:04:42: gerade die Geschichte mit der Musik finde ich superfaszinierend weil tatsächlich hab ich fast denselben Motivation gehabt, mich später um reinzukommen.

00:04:49: Irgendwas wollte ich mit Bands machen und Musik mit Aufnahmen auch über den Musikmanagement zu studieren.

00:04:54: Hab danach mal gegoogelt wie sicher ist in dieser Job?

00:04:57: Genau,

00:04:58: danach bin ich zur Berufsberatung gemacht, gesagt irgendwas mit Musik, Leidenschaft entweder verkaufst du Trompeten Oder Hörgeräte.

00:05:05: Aber dann sprechen die Antwort, aber es ist ja auch super spannend wenn man's einfach schafft.

00:05:08: also wir schaffen sie den Leuten die Musik wieder zu ermöglichen Emotionen wieder zurückzubringen und ich finde das immer eigentlich noch fast näher dran anstatt dass du nachher zu produzieren.

00:05:16: Auf jeden Fall cool!

00:05:17: Was

00:05:17: machst Du gerade bei uns jetzt im Bereich Audio-Logierentraining?

00:05:22: Sonderfunktion.

00:05:23: Ja, ich bin quasi jetzt zur Seite des Falles zu zwölf Monaten sein.

00:05:28: Bin in einer Position so Schnittstelle zwischen Team und unserem Director wo ich vor allem aus dem nicht nur Training Außendienst wie es die meisten ja von uns im Training kennen sondern eher auch in die Richtung gehen darf zu schauen.

00:05:41: ist das was wir auch im Training machen sind wir da gut aufgestellt mit Materialien Den Dingen, die wir überhaupt empfehlen tun.

00:05:48: Natürlich auch das Team immer zu Brief und abzuholen mit all den Themen, die eben uns intern ja beschäftigen Die wir auch sauber nach außen spielen wollen.

00:05:55: Mir ist vor allem wichtig Und ich glaube da kommen wir auch ein bisschen in das Thema ja rein Wir stellen ja auch fest warum braucht es das audiologische Training überhaupt?

00:06:03: früher war's Also wir leben in einem oder wir arbeiten alle in einem business.

00:06:07: Das nennt sich was irgendwo mal gelesen education based selling weil Klar, natürlich ein Hörgerät ist ein Hürgerät und es gibt verschiedene Hersteller.

00:06:17: Aber jedes Hör-Gerät bietet ja eine Palette an Funktionen an.

00:06:20: Und natürlich ist die Ausbildung, die Aufgabe des Akustikers diese Technologie, die der Hersteler hier anbietet so eins zu setzen und so zu übersetzen dass eben der Mensch von dem, was wir hatten, der ja besser hören möchte das bestmögliche Optimum bekommt.

00:06:36: Und tatsächlich haben irgendwann natürlich die Notwendigkeit raus.

00:06:40: Es reicht nicht einfach nur das Hör Gerät auf den Markt zu bringen und zu sagen, hier bitte schön da ist es.

00:06:46: Natürlich kann jeder Hörakustiker für sich rausfinden wie das Gerät funktioniert und wie man damit erfolgreich ist.

00:06:51: aber es hilft dann doch wenn es eben Menschen gibt beim Hersteller die einem doch mal sagen hey Tipps und Tricks sind eine Anpassung und überhaupt eh so arbeitet das System und das kannst du alles damit machen.

00:07:01: Und da braucht es halt diese Schnittstelle und was ich jetzt feststelle auch in der Rolle die ich habe dass wir vor allem im Zukunft gucken müssen Und da kommen wir dank der Technologie ja auch ein Stück weit hin oder notwendigerweise durch die Technologie.

00:07:15: Höhlgeräte sind ja heutzutage viel, viel komplexer als allein schon zu meinem Ausbildungsbügeln in den vergangenen Jahren und die, die schon lange dabei sind, auch schon davor.

00:07:24: Das heißt, wir kommen an einen Punkt, in dem es natürlich immer herausfordernder wird.

00:07:29: – jetzt komme ich eben zum Punkt nicht nur zu erklären was das System macht sondern uns die Frage zu stellen ist es überhaupt noch wichtig zu einhundert Prozent durchdringen und verstehe, was das Hörgerät da macht.

00:07:42: Das ist jetzt ein bisschen provokant ausformuliert?

00:07:44: Ich würde nur sagen wir kommen an den Level wo die Hör-Geräte wenn man sie erklären wollen eigentlich fast in Richtung ich finde ich sagen Doktorand oder Ingenieurswesen arbeiten aber allein das Verständnis dafür zu haben was da passiert Und dass zu übersetzen ist.

00:07:55: A erstmal unsere Aufgabe Und der Fokus, den ich im Augenblick eher versuche zu setzen ist vor allem die Handlungsfähigkeit in Vordergrund umzustellen.

00:08:04: Dass wir auch quasi so ein bisschen schauen nicht nur... Wir gehen als Trainer auch nicht nur raus und sagen hey guck mal so funktioniert's?

00:08:08: Ganz genau!

00:08:09: Und an unser Ziel ist vor allen Dingen als Coach auch zu sagen hey guck mal so kannst du dann Business mit dieser Technologie entwickeln um dich weiter voranzutreiben.

00:08:14: Nicht für die Zukunft aufzustellen und zuschauen mit dem Wandel.

00:08:17: Ja

00:08:17: also es geht eben hauptsächlich eben natürlich auch einerseits um die Bezeugung.

00:08:20: Also man muss natürlich überzeugt sein dass das System wie jetzt eben existiert und angeboten wird funktioniert und gut ist.

00:08:27: Also ich muss natürlich idealerweise von der Marke überzeugt, sondern dem was die Technologie hat eben anbietet.

00:08:32: aber ich muss auch in Zukunft eben Handlungskompetenz sein.

00:08:35: das bedeutet ich muss das was da mir angeboten wird erfolgreich eben an den Menschen bringen der es am Ende braucht.

00:08:41: ja und an dieser Stelle arbeite ich eben zu überlegen was können wir eigentlich alles im Training machen?

00:08:47: Was für Tools Jamestowns zur Verfügung?

00:08:50: Super

00:08:51: komplex, super spannend.

00:08:52: Auch Riesel Respekt weil du bist ja auch trotzdem noch im Feld draußen unterwegs.

00:08:55: Kunden werden von dir immer noch besucht obwohl du mit für die Materialeinstellung verantwortlich bist und für die Strategie verantwortlicht bist.

00:09:00: Mit dafür verantwortlig bist in die Zukunft reinzuschauen.

00:09:03: also mega cool!

00:09:03: Und hast du auch noch Zeit gefunden hier mit rein zu gehen?

00:09:06: Ja aber ich finde es ist wichtig weil auf der einen Seite ist natürlich schön wenn man sage mal Dinge sich ausdenken und ausarbeiten darf auf der anderen Seite ist es natürlich wichtig genau mit den Menschen vor allem Kontakt zu gehen die am Ende damit arbeiten.

00:09:16: dies betrifft von daher Ja,

00:09:19: cool.

00:09:19: Wichtig das wir da nicht in Bezug verlieren!

00:09:21: Du

00:09:21: hast dich verkürzen tatsächlich auch zusätzlich als Learning Designer zertifizieren lassen.

00:09:26: Davon durften wir auf eine Trainertagung bereits auch schon profitieren.

00:09:29: und was ich sagen kann... Das Thema ist nicht einfach.

00:09:33: Das haben wir glaube ich auch gemerkt für die Tagung.

00:09:36: Es war super komplex aber gleichzeitig richtig riesig spannend also extrem schwierig das Ganze auch dann in die Praxis umzubinden.

00:09:43: Kannst du mal so ein bisschen für unsere Zuschauer zusammenfassen, was steckt mir hinter Learning-Design und was hat es jetzt vielleicht auch direkt um die Brücke zu schlagen mit KI und Hörgeräteabend?

00:09:52: Also Learning Design auf den Punkt gebracht ist Lernen ist kein Zufall.

00:09:57: also uns kurz zu machen wir alle waren ja an der Schule wir alles in der Tischule gelaufen.

00:10:02: ich bin auch so offen und ehrlich hier zu sagen Kein guter Schüler.

00:10:07: Schüler-Schule war für mich, es war sehr schwierig.

00:10:09: aber ich glaube wir alle würden mal behaupten hatten einen Lehrer eine Lehrerin irgendeine Person in unserem Leben wo wir auf einmal gemerkt haben hey die kann das so gut rüber bringen und irgendwie verstehe ich's auf einmal und irgendwie macht ganz viele Sachen machen auch wenn man klickt und auf einmal passiert im Gehirn was dann steht eine gewisse Begeisterung Und diese Begeisterung in diesem Lernprozess, das ist etwas, das kann man designen.

00:10:35: Also heißt auf jeden Fall, wo kannt man es mir immer eingeredet wurde?

00:10:39: Nein, es liegt nicht am Lehrer, nein es liegt an dir würde ich heute eben jetzt auch durch die Zertifizierung sagen Das ist etwas das liegt hinterhand der Person, die ein Stück weil ja lehrt trainiert was auch immer tut.

00:10:53: also man kann eine gewisse maße und begeisterung kann man Design, so würde man das aussprechen ganz genau.

00:11:00: Das heißt

00:11:00: es ist ein bisschen die Lehre wie man gezielt genau an diesen coolen Klickmoment nachher ankommt.

00:11:05: Ich denke selber jetzt gerade so an Physik.

00:11:06: ich weiß noch ich habe es damals in der Schule mit einer Fünftel abgewählt?

00:11:09: In der Zehntenklasse war's glaube ich genau und... Dann habe ich später aber mal Bachelor of Engineering gemacht, weil ich durch die Ausbildung das dann später verstehen konnte.

00:11:16: Und dann dieser kurze Klick, ihr habt einmal eine Formel verstanden und auf einmal weiß nicht wie WLAN funktioniert?

00:11:19: Ich hab Sound verstanden, aber ich weiß automatisch auch gleich, wie Licht funktioniert.

00:11:23: Daraus kann ich mit Schlussfolgerung zivil funktionieren!

00:11:25: Auf einmal Radio, wir funktionen mit Bildern... Die ganze Welt macht auf einmal Sinn.

00:11:28: Ja

00:11:28: genau.

00:11:28: Es ist ein

00:11:28: super, super geiler Moment den wir glaube ich in unserem Team eigentlich immer wieder anstreben und es ist auch cool dass es da eben dann wirklich ne reine eigenes Feld gibt, was sich darum kümmert.

00:11:39: Das Learning-Design muss man auch sagen ist eine sehr junge Disziplin weil man eben festgestellt hat also Lernen ist etwas das nicht zufällig passiert sondern dass tatsächlich ein gewissen Pfad folgt und diesen Pfad kann man mit verschiedenen Elementen so aufarbeiten damit eben Dinge eben auch ja verstanden werden umgesetzt werden gelebt werden hier vor allem.

00:11:57: Und es reicht eben heutzutage nicht einfach nur Wissen zur Verfügung zu stellen.

00:12:03: Also wir alle kennen das Unsere Kinder sind jetzt noch nicht in der Schule, die haben noch ein paar Jahre.

00:12:08: Aber wenn man so Schüler fragt... Wenn man mich war und gefragt hat wie hast du denn gelernt?

00:12:12: Ja ich habe es mir durchgelesen oder das Buch nochmal durch gelesen, das Kapitel durchgelesen.

00:12:18: Und am Strich ist es eigentlich kein Lernen!

00:12:19: Genau das, was mich früher dazu gemacht hat.

00:12:21: Man musste beweisen, dass man gelernt hat nicht, was man gelernt hatte.

00:12:24: Ganz

00:12:24: genau und einfach nur etwas sich Wissen anzueignen sagt ja nichts darüber aus ob ich dieses Wissen noch anwenden kann oder ob ich das Wissen analysieren kann Oder ob ich Fälle aus der Analyse heraus kreativ eine andere Lösung ableiten kann.

00:12:38: Und das ist unter anderem das wir im Training eben machen.

00:12:40: zu schauen Das ist die Herausforderung Wir machen auch Fallbearbeitungen, das Produkt etc.

00:12:46: Aber eben zu schauen aus diesem Training heraus für alle anderen Fälle daraus ableiten und das ist so im Prinzip das Ziel, was wir unter anderem eben verfolgen.

00:12:53: Mega cool!

00:12:54: Macht doch echt nochmal Spaß, sich das so bewusst zu machen.

00:12:56: Jetzt springen wir mal ein bisschen mehr in diesen Anpassalltag hinein.

00:12:58: auch unsere Zuschauer bestimmt sehr relevant.

00:13:00: Wir haben ja vorhin eine kleine These aufgestellt.

00:13:02: Mehr Technik jacht die Anpassung nicht automatisch einfacher eher komplizierter ist an sich kontraproduktiver.

00:13:09: Wir entwickeln ja auch mehr Techniken und man sieht es jetzt auch mit der kürzlichen Inigenz, die weiterkommt, die eigentlicher mit einfacheren Methoden zu besseren Ergebnissen führen sollen.

00:13:17: Kannst du mal ein bißchen das an einem Beispiel festmachen?

00:13:19: Warum mehr Technik Auch immer gleichzeitig mehr Herausforderung im Alltag bedeutet.

00:13:25: Im Prinzip ist das... Ich bin jetzt kein Mathematiker, aber ich möchte es vorsichtig mathematisch ausdrücken umso mehr Variablen, die ich ja in einem System habe und so mehr Lösungsmöglichkeiten hab' ich ja.

00:13:35: Einfaches Beispiel wenn wir mal ganz weit zurückdenken.

00:13:38: In den Eightzigern neunziger Jahre korrigiert mich gerne Hörgeräte damals analoge Zeit.

00:13:42: Die hatten jetzt nicht viele Funktionen.

00:13:43: Die hat einen Trimmer, die hatte eine Militärspule, die hat eine MPO Und wer sie noch erinnert, das wurde halt in der Messbox einmal vor eingestellt auf Basel einer Anpassformel.

00:13:51: Dann hat man dass dem... ...der Person die die Hörgeräte brauchte, da hat man daneben angepasst und Maxi mal auch gesagt, okay nun ist man eine Woche mit und dann wurden präsive abgerechnet.

00:13:59: also viel Testen probieren war er ja nicht!

00:14:03: Mit der Technologie, mit der Weiterentwicklung irgendwann die digitalen Hör-Geräte, dann natürlich auch irgendwann Dickschlauch, Dünnschlauch dann haben immer die Ex-Hörer, dann kam das Thema Bluetooth.

00:14:13: Also es gab immer mehr Technologien, die ein Hörgerät reinimplimentiert wurden durch die digitale Technik natürlich auch Features.

00:14:20: Also Features so wie wir sie ja alle in unserer Ausbildung gelernt haben.

00:14:24: Richtmikrofon, automatisch Richtminkrofone und der Unterschied automatisch adaptiv Stürrgeräusch, Nettungsalgorithmen heute natürlich auch mit KI gestützten Systemen usw.. Das ist einen riesengelübenden Strauß an Technik, die die Hör Geräte heutzutage beinhaltet.

00:14:39: Den gegenüber sitzt aber einmal ein Mensch, der das trägt.

00:14:43: Die große Herausforderung ist, die wir ja sehen und das idealerweise ein Höhegerät so angepasst ist.

00:14:50: Das wäre das Wunschbild!

00:14:51: Wir passen Höhe-Geräte an.

00:14:52: der Kundin nimmt es mit kommt eine Woche später wieder und sagt kauf ich perfekt das wäre nur die ideale Welt.

00:14:56: Das wär schön.

00:14:58: Tatsächlich wissen wir aber dass der Hörvorgang an sich ja im Behirlen auch schon komplex ist.

00:15:02: D.h.

00:15:02: Deprivation, Hörentwöhnungen all das muss ja erst mal wieder aufgearbeitet werden und trainiert werden damit die Menschen eben wieder gut hören können.

00:15:09: kann ich das so bisschen Ob ich es richtig verstarb mit deinem Beispiel bringen?

00:15:13: Also ich stelle mir das zum Beispiel so vor, wenn wir es gerade mit den Achtziger und Neunziger vergleichen.

00:15:16: Es kommt allein schon mal sowas dazu wie eine kritische Verstärkung.

00:15:19: Super!

00:15:20: Jetzt muss man ja auch mal lernen oder in Lübeck lernt man vielleicht je nachdem welcher Lehrer wir wieder haben.

00:15:23: Das ist immer wieder beim Thema Learning Design was wer auch später gelernt hat.

00:15:27: Kritische Versterkungen ist wichtig, immer messen.

00:15:29: Problem ist, man muss ja auch gleichzeitig mit der Kopfhaben Moment machen.

00:15:32: Ihr könnt aber auch möglicherweise Dynamik dadurch eingeschränkt werden und auch so vielleicht negative Konsequenzen fürs Klangverhalten rauskommen?

00:15:38: Ja natürlich!

00:15:38: Genauso wie in anderen Features.

00:15:40: Wenn ich zu viel Unterstützung gebe dann kann es sein dass sich Pumpeffekte reinkommen, dann kann's sein das die Höranstrengung auf einmal steigt obwohl ichs besser gemeint habe.

00:15:47: Das bedeutet mit mehr Features kommen auch mehr Wechselwirkungen rein weil jedes Gehirn einfach anders funktioniert.

00:15:52: wenn nicht wissen wir dieses Gehirnen jetzt dieses Feature wirklich später verarbeiten können braucht es glaube ich halt echt Tools da sehr, sehr gut in Analyse sind.

00:15:59: Nicht nur von der Umgebung aber vielleicht wahrscheinlich auch von...

00:16:02: Das vor allem zum einen, zum anderen aber natürlich auch.

00:16:05: also erstmal die ganzen Wechselwirkungen bei den Funktionen an sich ne?

00:16:08: Also ne ich mach mit dem Beispiel Rückkopplungstest.

00:16:10: was mache ich denn mit dem Ergebnis?

00:16:12: Also ich sehe jetzt ein Rückkopplungsergebnis.

00:16:14: Aber wie behandle ich das jetzt?

00:16:16: Auch diesen Schritt weiterzugehen?

00:16:17: ja muss ich vielleicht mal eine akustische Ankupplung ändern oder ändere ich dann etwas in der Verstärkung im ungünstigsten Fall und lass es vielleicht so stehen nur damit's nicht pfeift.

00:16:26: Worauf ich hinaus möchte ist Bei all diesen Technologien steht dem immer noch ein Mensch gegenüber, der sagt was ihm nicht passt.

00:16:31: So und das Problem ist aber die Herausforderung ist dass zum einen des akustische Gedächtnis ich habe mal eine Zahl gehört Maxima so sieben Sekunden arbeitet, dass sich an Dinge erinnern kann wie Sie geklungen haben.

00:16:44: Und jetzt kommt die nächste Herausforderung Dass wir die meisten Menschen mit Ausnahme vielleicht von höher Akustik eigentlich würde noch sagen Toningenieurin Tonmeistern Haben eigentlich nicht gelernt zu beschreiben wie sich Dinge anhören.

00:16:58: Und jetzt haben wir die Herausforderung, dass wir ausgebildeten Hörakustiker einen Menschen vor uns haben der uns irgendwas in den Kopf wirft.

00:17:05: Zum Beispiel es Schalt!

00:17:08: Ich habe lange in Baden gearbeitet irgendwie.

00:17:10: dann kommen so Aussagen wie das King Verschlage Kerlewäschte.

00:17:12: kannst du was machen?

00:17:14: Ich bin jetzt zugezogen.

00:17:15: hier im erlangen Nürnberger Raum ist hohleint mit neuchen.

00:17:18: Akustika sagt es geneint.

00:17:20: also auf einmal werden wir mit Begrifflichkeiten konfrontiert dem gegenüber in unserer Software.

00:17:27: Durch die Technologie, durch das Wachstum der Technologie wollen wir nicht siebener Leistungsklasse besiegen.

00:17:32: Wahnsinnig viele Parameter gegenüberstehen!

00:17:34: Welcher ist es jetzt?

00:17:35: Ja

00:17:35: genau.

00:17:35: und jetzt sehen Sie die Frage was heißt hohleint?

00:17:37: ich habe da keinen Knopf für.

00:17:38: Was heißt?

00:17:38: es klingt komisch.

00:17:39: darf ich auch kein knopf für?

00:17:41: Und jetzt ist die Herausforderung umso mehr technologie ich auf der einen Seite habe also uns und differenzierte Aussagen auf der anderen seite.

00:17:47: Jetzt entsteht ein wieder ich nehme das Beispiel sind blümengenstraußern lösungswegen die ich jetzt eben gehen kann Und muss das Höhegerät jetzt, in der Entwicklung würde man sagen, iterativ also Schritt für Schritt das Höhengerät ja so einstellen.

00:18:00: Dass wir am Ende genau das Ergebnis haben bei dem die Person, die mir gegenüber sitzt sagt, Herr Zeitler, jetzt passt es, jetzt bleib ich zufrieden!

00:18:08: Das ist sehr cool, da bietet sich doch mir auch schon schönes Bild welche Tools man potenziell nutzen könnte um genau sowas zu erzeugen und herauszufinden wie verschiedene Menschen ticken.

00:18:17: Da braucht man nämlich einfach eine Masse an Datten und eine gute Rauswertung.

00:18:21: Wir haben Ja, eigentlich haben wir die vierte Frage auch schon gleich miteinander.

00:18:24: Gleichzeitig in Beantwortung, aber springen wir die entsprechend einmal.

00:18:27: Gibt es einen Punkt an den zusätzlichen Funktionen kippen?

00:18:31: Wir haben ja gerade schon so ein bisschen angedeutet also dass sie irgendwann nicht mehr das eigentliche Ziel erreichen wenn niemand sie gezielt steuert.

00:18:39: Also da sind wir glaube ich wieder bei dem Fall.

00:18:41: okay ich gebe die Hörgeräte Ich haue klassisch auf was wird gibt's ihr mit?

00:18:45: Wird schon passend.

00:18:46: Das ist das eine und natürlich wie gesagt um diese Vielzahl am Parametern Wenn ich die jetzt gut gemeint und da ist eigentlich vielleicht die Herausforderung, nehmen wir mal an.

00:18:55: Wir haben eine Person vor uns, die trägt die Hörgeräte und die wirft uns jetzt nicht irgendwelche ganz fremden Begriffen in den Kopf sondern sie sagt zum Beispiel Stürrgeräuschen zu laut oder das Sprachverstehen ist so schwierig oder wenn es knallt dann ist es zu laut.

00:19:11: Dann kann ich natürlich mit meinem Wissen hergehen und sagen Ich gehe jetzt ganz seriell genau diese Aussagen spätze ich jetzt ab.

00:19:19: Zum Beispiel Könnte sein Störgeräuschen zu laut, machen wir einfach das Beispiel.

00:19:23: Ich erhöhe die Stör-Geräuschendertrückung.

00:19:24: Das Sprachvorstehen ist noch so undeutlich.

00:19:26: ich ändere was im Frequenzgang und erhöhe vielleicht mache irgendwas mit dem richtigen Mikrofon.

00:19:31: Und immer wenn es knallt dann erhöhe ich halt den Puls Geräuschnerdrückungen.

00:19:34: Dann habe ich das für diesen Kunden jetzt für eine Situation geändert, die er mir beschreibt.

00:19:40: Hab ja aber je nachdem ob ich das im Universalprogramm zum Beispiel mache Für alle anderen Situationen der gleich mitgemacht.

00:19:47: Da muss man eben aufpassen, ob diese Dosierung die ich da anwende jetzt nur für diesen Kontext passt oder auch in dem allgemeinen Kontext des Trägers passt.

00:19:56: Oder ob ich noch welche anderen Dinge vielleicht noch brauche oder machen kann.

00:20:00: und die Herausforderung ist halt immer eben zu schauen Wir haben einen blinden Fleck in der Höhe.

00:20:05: Akustik.

00:20:06: den versuchen Kann man ja offen sagen viele Hersteller schon seit Jahren eigentlich zu lösen.

00:20:11: das ist das Thema Teleker also telebetreuung.

00:20:14: Der Gedanke dahinter isst Der blinde Fleck entsteht dort, wo ich dem Kunden das Hörgerät anpasse und ihn mitgebe.

00:20:22: Und die dann idealerweise eine Woche manchmal bei manchen unter den zwei Wochen eben das ausprobieren lasse.

00:20:29: Dieses Ausprobieren ist aber sehr unbegleitet weil diese Person jetzt mit all der Information, die sie hat und all den Eindrücken, die relativ allein gelassen wird.

00:20:36: Und der Gedanke war dem Menschen wenn er eine Herausforderung hat, wenn er Fragen hat natürlich sagen wir alle Sie können jederzeit anrufen Wir sind für sie.

00:20:43: da habe Ich auch jahrelang gemacht am Telefon nicht so viel lösen außer eben, wie wechsel ich die Batterie jetzt zum Beispiel?

00:20:50: Klar.

00:20:51: Aber wir können eine Einstimmung.

00:20:52: nichts machen und das war die Geburtsstunde eigentlich schon vor vielen vielen Jahren eigentlich von Teleservice ist dass man gesagt hat du bist in der Situation perfekt!

00:21:00: Jetzt gehe ich genau in diese Situation mit dir rein und passt es über die Connex an.

00:21:03: Es gab sogar mal ConneX to go.

00:21:06: Ist gestorben das Projekt.

00:21:07: aber es gab mal die Idee, dass man ein Laptop hat mit der Connext Software drauf und den Kunden dem begleiten kann.

00:21:14: Logesignias.

00:21:15: Ja, ganz genau.

00:21:16: Herausforderung war ich glaube wir alle haben einen vollen Arbeitstag Wir haben den Fachkräftemangel auch bei uns in der Branche Wenn jetzt noch alle ihre Patienten oder ihre Kunden auch noch mit begleiten würden im Alltag das kann keiner leisten.

00:21:27: deswegen Das ist einfach eine der Herausforderungen die es eben gibt dem Menschen dort zu unterstützen wo er wirklich die herausforderung

00:21:34: hat.

00:21:34: Super spannend.

00:21:35: Ich glaub du hast damit auch gleichzeitig noch so ein anderes Risiko angesprochen was sich immer wieder in Anpassungen sehe oder was wir nämlich auch oft im Alltag in Deutschland haben dass wir Die Hörgeräte oft auf die Situation optimieren und nicht unbedingt auf den Menschen, der da gegenüber von uns sitzt.

00:21:50: Weil nur weil es jetzt zum Beispiel im Störgeräusch nicht funktioniert muss das nicht sein dass jetzt eine erhöhte Stöhrgeräusche oder Drückung die Lösung ist?

00:21:56: Weil wir wissen ja auch mittlerweile ist alles abhängig von welchen Hörgereitypen habe ich, welches Geschlecht habe ich welche Verarbeitungsmöglichkeiten hab' ich noch dahinter?

00:22:03: was ist meine MPU-Schwelle?

00:22:05: wie empfinde ich welche Geräusche?

00:22:06: in welchem bin ich tatsächlich auch aufgewachsen.

00:22:08: Welche Geräusche finde ich vielleicht aus psychologischen Gründen eher als Stören?

00:22:11: Welche geräusche find' ich aus psychologischem Grunden eher

00:22:13: schön?".

00:22:14: Und da ist es ja auch, dass sich die Teilweise sehr gefährlich sich dann zu verrennen und zu sagen manchmal Ja okay der Kunde beschreibt jetzt einfach nur Störgeräusche stören ihn.

00:22:22: Ich weiß aber noch gar nicht wie er tickt Ja.

00:22:24: Und da ist es vielleicht auch immer wieder ganz, ganz spannend dass man da auch immer ein schöner Vergleichswert hat dann auch.

00:22:28: Ich würde sogar noch

00:22:29: einen Schritt weiter gehen.

00:22:30: das ist ja etwas was uns bei Siegnia sehr beschäftigt und ich weiß ja von der Agenda.

00:22:33: heute werden wir um zwölf Uhr ja noch mehr erfahren vom Sebastian Best.

00:22:38: die philosophische Frage ist ja auch schon jetzt eigentlich schon seit langem am jetzt seit ein paar Jahren jetzt sogar vielleicht noch akuter die philosophischen frage was ist denn ein Stürrgeräusch?

00:22:49: Ganz genau!

00:22:50: Also Nehmen wir mal an, wobei wir unterhalten uns und nehmen den Lüfter der hier die Klimaanlage, die hier läuft würde jetzt einfach weil es so heiß ist ellens laut berühmten.

00:22:59: Da würde ich natürlich ganz klar sagen das ist ein Sturrgeräusch, weil ich möchte dich jetzt verstehen.

00:23:03: Ich nenne dabei gerne das Beispiel Kommergurspännich aus Hamburg wenn wir irgendwo im Norden sind entweder einer Alster oder eine Elbe oder wir fahren sogar in die Nordsee zusammen.

00:23:11: Wir haben uns idealerweise das Meeresrauschen vor uns liegen.

00:23:14: Das haben wir Meeres rauschen, wir haben die Möwen über uns flattern wie erst vielleicht gerade unser Fischbrötchen falls du Fisch brötchen magst.

00:23:20: Und jetzt ist aber die Frage, diese Klangkulisse.

00:23:22: Ist das auch ein Störgeräusch?

00:23:24: Weil ich sage mal rein spektral her.

00:23:26: Meeresrauschen...

00:23:28: Lüfter rauschen!

00:23:28: ...Lüfter rauschen is sehr nah beieinander und Und da würde ich eben schon die Differenzierung treffen.

00:23:35: Wenn ich jetzt das eine Problem für den Kunden löse, verschlimme ich es eigentlich nicht in ein anderes Problem und

00:23:40: diese gefährlichen Wechselwirkungen?

00:23:41: Ja ganz genau.

00:23:42: Blöde Gehöhnen so kommt jetzt hier.

00:23:44: Da sehe ich eben Herausforderung umso mehr Technologie wir haben, unsere mehr Funktionen im Hörsystem drinstecken, unser mehr Aussagen und Bedürfnisse auf der anderen Seite kommen.

00:23:53: Datz gemeinsam Lösungswege zu finden würde eigentlich bedingen dass wir einfach den Kunden immer begleiten also mit ihm herlaufen.

00:24:00: Natürlich Hörgewöhnung gehört auch dazu, fairerweise.

00:24:03: Oder eine andere Konsequenz wäre die Anpassdurchlaufzeiten wären im schlimmsten Fall sogar noch größer.

00:24:09: Also

00:24:09: müssen wir auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen.

00:24:11: Früher war es glaube ich kein Thema wenn jemand sechs acht zehn Termine für ein Anpasttermin hatte bis das Hörgerät dann gekauft wurde.

00:24:19: Wir kommen aber allein durch das Kaufverhalten der Menschen ja auch an den Punkt wo man vielleicht nach zwei drei Terminen eigentlich schon gerne in das Ergebnis hätte.

00:24:28: Man wird auch immer so ein bisschen ungeduldiger.

00:24:29: Aber was cool ist, das ist eigentlich der perfekte Übergang weil genau hier kommt ja bei uns im Alltag bereits KI oder eine Art von künstlicher Intelligenz zum Spiel oder ins Spiel.

00:24:38: Warum ist diese KI?

00:24:39: Oder da sieht man Assistenz

00:24:40: z.B.,

00:24:41: aktuell schon einen notwendiger Co-Pilot also nicht nur so wie es tatsächlich teilweise... bekommen ich rückgemeldet als gesehen wird, als kleine Spielereien.

00:24:48: Sondern warum sollte man sich jetzt schon vielleicht sehr stark mit dem Sieg der Assisten beschäftigen?

00:24:53: An sich haben wir es ja schon sehr viel hergeleitet, aber vielleicht können wir das noch mal so ein bisschen zusammenfassen.

00:24:57: Ja ganz genau also wir sind jetzt gerade auf dieser Herausforderungsebene eingegangen.

00:25:01: Wir haben eine steine Komplexität der Technik und wir haben viele Bedürfnisse von Menschen.

00:25:05: Unsere Aufgabe sowohl als Hersteller wie eben auch als Hörakustikerin, besteht darin dem Ganzen die Hand zu geben damit wir eben auf ein gutes Hörerlebnis kommen.

00:25:14: Und die Herausforderung besteht zum einen da drin.

00:25:16: Anpassraum spiegelt leider nicht die Realität wieder?

00:25:20: Wir alle, wir alle kennen diese Aussage!

00:25:23: Ja bei Ihnen Herr Kiebel klingt das immer alles wunderbar aber sobald ich eine Schrift von Ihrer Tür setze ist es wieder anders.

00:25:28: Da kommt's direkt aus dem Hintergrundverdrehen

00:25:30: von Sleur.

00:25:32: Das ist das Eine.

00:25:32: Dann haben wir gerade gesagt, die Aussagen, die man trifft sind halt nicht immer valide.

00:25:38: also wir bedienen uns ja auch Hilfswörtern mehr etwas.

00:25:40: kein Scharf Messer ist scharf Wenn ein Klang scharf ist, meine ich damit.

00:25:46: Ich würde erst mal sagen intuitiv und die meisten sagen so was im Hochturmbereich.

00:25:49: Es gibt dabei Menschen die meinen mit etwas anderes oder es Schallt.

00:25:55: Wie gesagt die Begrifflichkeiten sind manchmal sehr unklar Und eben die Herausforderung dass das höher Erlebnisse Die zu beschreiben natürlich sehr schwierig sind.

00:26:05: also ich ernehm mich jetzt zum Beispiel wir haben uns heute Donnerstag Wir waren am Sonntag waren wir unterwegs und war beim Rotsee auch mich wieder versuchen zu erinnern, wie hat denn das da geklungen und was war eigentlich die Herausforderung?

00:26:19: Und diese Herausforderungen bedingen eben dass wir ein System an die Hand geben wollen.

00:26:25: Dass wir bei Signia entwickelt haben vor vielen Jahren der Signia Assistant ist ein Element unserer Signia App Die eine Bluetooth Verbindung braucht zum Hörsystem umzuarbeiten und mit dem Internet mit einer Cloud arbeitet also einem neuronalen Netz Das darauf eben trainiert wenn ich genau in der Situation bin, dass der Mensch, der die Hörgeräte trägt eben eine Lösung angeboten bekommt.

00:26:50: Bei einem Chat-System kann ich jetzt eben sagen meine eigene Stimme klingt irgendwie unverständlich, klingt zu künstlich oder Gesprächspartner sind undeutlich und der Klang ist zu scharf.

00:27:00: das heißt ja ich gebe ein Stück weit der Verantwortung in die Hände des Menschenen der die Höhrgerät trägt.

00:27:07: also der Hörkustiker gibt den Signalsistent in die hände des Trägers Und das Spannende ist, der Mechanismus entsteht dort Vertrauen.

00:27:16: Entsteht dort wo Verantwortung übergeben wird.

00:27:18: Das heißt wenn man jetzt den Menschen brief zu sagen hey mach nicht so viel aber du kannst in kritischen Situationen etwas mitgestalten einem Hörgerät und dann kann ich zum Beispiel welchen Restaurants sage die Sprache es undeutlich Dann wird mir sofort eine Lösung angeboten und das bindet natürlich mich als Träger erst mal in das Hörsystem selber weil ich merke ey cool Es funktioniert Ich höre jetzt besser zumindest ich habe später noch ein paar Zahlen mitgebracht.

00:27:41: Das ist die eine eben, das heißt den Menschen der die Höhe Geräte trägt dem wird sofort geholfen.

00:27:45: Und jetzt kommt aber der Umkehrschluss wo bleibt der Mensch, der seit der Akustiker oder die Akustikerin?

00:27:50: Die sieht jetzt diese ganzen Änderungen am Ende wieder in der Connex.

00:27:53: D.h.,

00:27:54: die Expertise bleibt immer anhand der der der Anpassenden Person und kann jetzt entsprechend mit dem Kunden gemeinsam schauen.

00:28:00: Schau mal ich sehe da sind Informationen angefallen.

00:28:03: wie interpretiere ich sie jetzt?

00:28:05: und ich habe auf einmal ne vollkommen neue Dimensionen der Beratung zur Verfügung anhand dieser Information die der Mensch mir mitgebracht hat.

00:28:11: Sehr, sehr cool.

00:28:12: Vielleicht auch nochmal um unsere Zuhörer oder Zuhöhrerin ein bisschen abzusichern.

00:28:17: Klingt

00:28:17: jetzt fast so als wäre der Signal Assister so'n klassisches GPT-LLM wo ich dann quasi reinschreibe hey nicht stören die Störgeräusche oder ich kann per Chatboard angeben die Stögeräuschen stören mich und da sagt er okay Ich mach die Stürgeräuscher leiser, Stör geräuscht und der Drückung geht runter.

00:28:31: So einfach ist es tatsächlich nämlich nicht sondern wir haben da tatsächlich eine sehr große Datensammlung behindert.

00:28:36: Ja

00:28:36: ganz genau.

00:28:37: Zum Einen sind das Elemente der Frequenz- und Dynamikanpassung, also der Verstärkungsregler für allgemein hat ausgedrückt.

00:28:45: Und beispielsweise Einsatzpunkt von Dynamic Soundscape Processing.

00:28:48: Also brauche ich jetzt mehr Sprachfokus, brauche jetzt mehr Transparenz und zum Beispiel auch die eigene Stimme.

00:28:54: Das heißt was ja alle sämtliche Anpassverfahren, die es in deutscher Geld gibt machen, lauthaltsbasierte Verfahren, Insitummessungen

00:29:00: etc.,

00:29:03: vorsichtig ausgedrückt, rein auf die Frequenz- und Dynamikanpassung.

00:29:06: Was aber kein Anpassverfahren im Augenblick zumindest mir nicht bekannt liefert ist wie stelle ich den Zusatzfunktionen also Features in Höhe gerein?

00:29:14: Also es gibt keinen Messverfahren wie Features einstelle.

00:29:18: Möglichkeit, die ich hier habe ist das Feature eigentlich in der realen Situation anzupassen.

00:29:22: Und da kommt eben eine Signalsistin ins Spiel weil er genau das eben leisten kann.

00:29:25: Genau

00:29:25: und wir haben halt auch noch diesen mega Vorteil dass genau den Punkt den wir halt eben vorhin angesprochen haben, ne?

00:29:30: Dass jeder Mensch das anders wahrnimmt, dass dieses Risiko tatsächlich ein Assistent ja auch eingeschränkt wird.

00:29:35: Weil wenn er sagt hey die Störgeräusche störe mich gerade dann Das guckt ja nicht nur, was hat Menschen geholfen, die den Störgeräusch nicht gefallen haben.

00:29:43: Da schaut er tatsächlich rein, okay, was für ein Typ Mensch ist das?

00:29:45: Ist es ein Mann oder eine Frau?

00:29:46: Wie alt ist der?

00:29:47: Was hat er für einen Hörverlust?

00:29:49: Was ist der aktuelle SNR in dem er sich berät und kann deswegen auch... Ich würde sogar behaupten, gezielter als der klassische Akkustiker direkt eine Lösung anbieten.

00:29:57: Weil er einfach schauen kann was hat Person in dem Geschlecht?

00:30:00: In dem Alter mit dem Hörverlust den ähnlichen SNR geholfen?

00:30:03: genau diesen Vorschlag gebe ich ihm und es ist tatsächlich deutlich komplexer.

00:30:07: also dieses ich präsentiere jetzt jemand eine Lösung gucke ob's klappt.

00:30:10: Genau deswegen ist das eigentlich auch so ein cooles Tool weil wir einfach sagen können Es ist total unintitiativ Und ich brauche in der Regel wirklich sehr wenig Versuche um auf eine für mich befriedigende Lösung zu kommen.

00:30:21: An dieser Stelle vielleicht den Schritt zurück, um das noch mal Transparenz zu machen.

00:30:24: Ich habe vorhin diesen Cloud-Begriff genutzt.

00:30:26: Wo kommen denn diese Informationen her?

00:30:28: Die der Signale Assistent hat, um Änderungen zu machen?

00:30:30: Du hast es im Prinzip genau schon beantwortet.

00:30:33: Von der Herleitung her, wie trainiert man ein KI System auf Anpassung?

00:30:37: Im Prinzip lief es erst einmal so ab, dass wir mit unseren Audi-Logen und auch Hörkustinger zusammengesessen haben und eben dieses Klassische genommen haben.

00:30:43: Ein Kunde sagt, der Klang ist zu scharf!

00:30:45: Was machst du?

00:30:46: Dann wurden die Änderung

00:30:47: reingespielt.".

00:30:48: Und das hat man dem System über Machine Learning eben beigebracht, wie gewisse Aussagen mit welchen Änderungen einhergehen.

00:30:56: Ich glaube der Sign-Assistin war als er auf den Markt kam es muss im Jahr zum Jahr zweizigundneunzehn zwanzigzwanzig gewesen sein ist er glaube ich erstmal mit fast siebzig Prozent Labor Daten erst mal rausgegangen.

00:31:05: Das heißt er hat erstmal typischerweise genau diese Aussagen eben den meingespielt wurden, Klang ist zu scharf hat er erstmal mit genau dieser Anweisung erst mal erledigt.

00:31:14: Was jetzt eben spannend ist bei Machine Learning ist wenn ganz viele Menschen jetzt aber sagen da ey das möchte ich beiberehalten dann weiß das System, ne?

00:31:23: Jetzt kommt das Reinforcement Learning.

00:31:24: ja gute Sache mache ich beim nächsten Mal wieder.

00:31:26: Wenn aber ganz viele menschen sagen jetzt genau bei diese Änderungen ah das finde ich aber blöd ich möchte nicht mittels rückgängig machen Dann lernt das System okay das mache ich vielleicht beim nächsten mal in der geringeren Wahrscheinlichkeit.

00:31:37: Ich habe gerade gesagt, der Signalsystem ist ungefähr im Jahr zwanzig und zwanziger auf den Markt gekommen.

00:31:41: Das ist jetzt sechs Jahre her.

00:31:43: Ich habe gleich noch ein paar Zahlen mitgebracht.

00:31:45: Das heißt wir haben inzwischen durch die Laufzeit ins System geschaffen das tatsächlich sehr gut bei einem Änderungswunsch eine Lösung findet, die in fast achtzig Prozent aller Fälle funktioniert.

00:31:59: Jetzt ist natürlich die Frage, was ist das Ziel dahinter?

00:32:02: Unser Ziel bei Signia ist ja nicht dass jetzt alle Menschen den Signiasystem ständig verwenden für alles Mögliche.

00:32:08: Nein!

00:32:09: Das Ziel ist, dass der Signiassystem eigentlich so wenig wie möglich genutzt wird sondern nur sehr punktuell immer genau dann eben welche Herausforderung hat.

00:32:16: Das Ziel es ja nicht ständig ein Problem herbeizuführen eigentlich was einstellen muss, sondern ich möchte ja unauffällig, ich möchte zufrieden meine Hörgeräte tragen.

00:32:26: Dazu brauche ich eine gute Voreinstellung und dazu brauche die Betreuung durch den Hörakustikerinnen oder die Hör-Akustikern.

00:32:31: aber ich brauche gleichzeitig eine Unterstützung wenn ich in der Situation bin wo ich Herausforderungen habe und wenn sich das eben alles die Hand gibt dann haben wir am Ende es geschafft eben Technologie so beherrschbar zu machen dass eben die Menschen am ende diesjahr tragen müssen oder tragen wollen.

00:32:45: glücklich damit.

00:32:46: Ich höre auch so ein bisschen raus.

00:32:48: Ein richtig cooler Benefit für unsere Akustiker wäre also quasi, die Ampasszeiten könnten sich deutlich verkürzen

00:32:53: und das sehen wir ja

00:32:54: auch.

00:32:56: Nicht nur das finde ich ja auch relevant.

00:32:58: Klar, business-technisch ist es immer wieder sinnvoll aber wir müssen auch mal wieder ein bisschen daran denken was wir Kundentypen haben werden weil wir Neukunden haben.

00:33:05: ganz ehrlich Die seltensten Haben wirklich Lust auf ein Hörgerät Und meine persönliche Meinung ist auch dass es hier extrem wichtig ist sehr schnell einen sehr befriedigen Klang zu präsentieren, weil das kennen wir bestimmt alle aus unserem Alltag.

00:33:18: Dieser Typ Mensch, der eigentlich gar kein Heurgerät will, geht schon fast in die männliche Variante, weil es typischerweise dieser Ehemann ist, der von seiner Frau reingeschleppt wird, der dann auch mal versorgt werden soll.

00:33:27: und die krallen sich an jeden negativen Punkt umsagen zu können.

00:33:30: Ich hab's halt probiert, is ja nix für mich!

00:33:32: Und ich glaube auch, um diese Menschen abzuholen kann da signalassistisch eine richtig coole Lösung sein.

00:33:36: erstens... Wir haben mehr Kunden, die dann auch bei uns bleiben.

00:33:39: Zweitens diesen schneller fertig.

00:33:41: und drittens wir können den da glaube ich auch nochmal deutlich mehr Flexibilität geben.

00:33:44: Auch wieder hier Männer Angst vor Kontrollverlustung habe ich auch schon ein paar mal gesehen muss sich jetzt jedes Mal wieder zum Akustik erfahren, Termin ausmachen wie jetzt zum Beispiel beim Zahnarzt weil ich nur mal kurz etwas weniger oder ein bisschen anderen Klang haben möchte.

00:33:55: aber ich werde auch eine hohe Hemmschwelle oh!

00:33:57: Ich kann das eventuell auch sogar einfach machen.

00:33:59: hey cool erspart mir persönlich Zeit ist auch noch einmal mehr für mich als irgendwelche Agnesreger.

00:34:03: Ja

00:34:03: wir kommen ja vor allem auch in deine Zeit wo ich sagen würde Die Hilfe zur Selbsthilfe.

00:34:09: Ich habe es vorhin auch gesagt, dass Vertrauen entsteht da wo ich Verantwortung übergebe.

00:34:14: Bedeutet einfach... Ich erinnere mich zumindest an meine Zeit, das war so, die meisten Menschen früher, die ein Hörgerät brauchten waren irgendwie beim Orgenarzt haben sich von einer sehr autoritären Person aber einem Menschen mit Ausstrahlung nämlich einen Arzt sagen lassen hey du brauchst ein Hürgerät krieg eine Verordnung.

00:34:35: Diese Menschen haben sich früher jetzt nicht groß informiert.

00:34:36: Sie wussten ja, wo kann ich hin gehen?

00:34:37: Ja, gehen sie mal zum Hörkustiger.

00:34:39: Dann sind es im Hör-Kustig rein und gesagt hier, ich habe eine Verordnung, ich hab keine Ahnung bitte erzählen mir was.

00:34:43: Diese Zeit haben wir nicht mehr.

00:34:45: Menschen heute die eine Verordnung bekommen also vielleicht noch die ganz alten Generationen, die belesen sich jetzt vielleicht mit dem Thema nicht sondern die gewöhnlichen auch Klasse zum Hürkustigen lassen sich alles erklären.

00:34:55: Was wir heutzutage sehr stark sehen eigentlich durch alle Generationen weg.

00:34:58: Ich gucke erst mal im Internet.

00:35:00: Ich informiere mich erstmal, was hat's denn damit auf sich, was für ein Hörgerät gibt es, was brauche ich vielleicht, was gefällt mir überhaupt.

00:35:06: Das heißt die Menschen kommen schon sehr gebrieft rein und da haben wir vorhin ein kurzes Thema aufgemacht.

00:35:12: das geht dann natürlich auch ein Stück weit mit dem Kaufverhalten einher.

00:35:15: Wir kriegen ja durch alle anderen Branchen außer unserer Hörakustik mit.

00:35:19: Ich mache einen Klick kauf mich lasse mir Angebote erstellen irgendwo klickt drauf lass uns mir bestellen.

00:35:24: drei tagen ist es da so ungefähr.

00:35:25: dann möchte sie eigentlich schnell sehr schnell haben.

00:35:28: Wir haben mal drüber nachgedacht, wie viele Branche es eigentlich noch gibt oder welche anderen Kaufprozesse es noch gibt.

00:35:33: Wo wir so sechs bis acht Termine haben, bis man das Produkt eigentlich wirklich kauft.

00:35:39: Nicht einmal beim Hauskauf eigentlich ne?

00:35:42: Aber

00:35:42: so da weiß

00:35:43: ich nicht mehr.

00:35:43: beim Haus Kauf

00:35:44: ja!

00:35:45: Ich hab jetzt den Zinsen des Zornes

00:35:48: erzielen... Ja, dafür hat mir das Glück gesagt, dass wir noch die Gelegenheit tatsächlich als selber ein Eigenheim zu beziehen.

00:35:54: Ich krieg's auch im Freundeskreis mit, aber tatsächlich muss man sagen da legt man ja einen sehr großen Betrag in Geld hin.

00:36:00: Man hat vielleicht maximal zwei Termine so mit dem Vertrieb, mit dem Makler und das ist das Haus.

00:36:05: Sie dürfen mal reingehen wo sie es haben, ja oder nein?

00:36:07: Geht relativ

00:36:08: schnell!

00:36:08: Und über jetzt zwölf andere wollen das Haus auch haben.

00:36:11: also... Genau,

00:36:11: das kommt auf dazu.

00:36:12: Es sei denn man baut, man baubt mit den Architekten dann hast du natürlich sehr viele Termine ausgeschlossen.

00:36:18: Auf der anderen Seite sind es nicht viele andere Dinge eingefallen, eine Hochzeit vielleicht noch.

00:36:21: Eine Hochzeit braucht viel Planung mit vielen Menschen bis dann irgendwann der Termin ist wo's stattfindet, dann kommt die Rechnung.

00:36:27: Aber ansonsten gibt es eigentlich nicht mehr viele andere Bereiche wo ich so viele Zyklen habe oder so viele Treffen habe bis es dann irgendwann zum Abschluss kommt und deswegen müssen wir uns auch darauf einstellen dass Menschen die Hörgeräte kaufen wollen ähnlich wie in der Optik nicht mehr so viele Termine vielleicht aufwünschen.

00:36:46: Ich würde mal sagen, spätestens ab dem sechsten, achten Termin kommt irgendwann die Frage, haben wir das jetzt irgendwann durch?

00:36:52: Warum ist die Einstellung passt jetzt immer noch nicht?

00:36:54: Was soll ich nochmal wieder losgehen?

00:36:56: Es variiert

00:36:58: natürlich!

00:36:59: Ich

00:36:59: kann mal vorstellen dass es vor allem dann auch später Bekannte irgendwann abschrecken, wenn man sich viel mit regelmäßig mit Freunden trifft, die vielleicht auch selber irgendwann dran wären und auch die Hürde noch hochhaben Ja, hast du heute Zeit nicht beim Akustiker?

00:37:11: Schon wieder immer noch.

00:37:11: Hast du die immer noch nicht gekauft?

00:37:13: Boah das ist ja eine Riesenanstrengung!

00:37:15: Nee da muss ich erst mal in der richtigen Laune sein um mich damit ein Hörgerätversorgung zu lassen und dann passt sich das eben...

00:37:19: Ja schwererweise man muss es eben alles in Einklang bringen.

00:37:22: natürlich vergleichende Anpassungen ist wichtig aber wir müssen eben auch schauen wie sind die Bedürfnisse der Menschen und deswegen gibt es eben solche Tools wie den Signalsystem die einfach diesen gesamten Prozess unterstützen sollen und eben diesem blinden Flex schließen soll ihr mir vorhin besprochen.

00:37:34: Und ich denke auch bei der vergleichenden Anpassung ist es sehr auch wichtig dass wer?

00:37:38: Also für mich ist es auch wichtig zu sehen, vergleichende Anpassung bedeutet für mich auch nicht unbedingt ich vergleiche viele verschiedene Hörgeräte-Einstellungen.

00:37:44: Sondern da geht das ja auch um verschiedene Leistungsklassen vielleicht auch ein verschiedenen Hersteller.

00:37:48: Das heißt es sollte eigentlich das Ziel sein so schnell wie möglich die perfekte Einstellung zu finden mit denen der Kunde zurechtkommt um überhaupt eine vergleichene Ausprobe starten zu können Weil wenn ich von dem Erstgerät aufs zweite wechsel, dann eine andere Anpassung mit reinmache.

00:38:01: Dann habe ich ja eigentlich schon gar keine vergleichende Anpassungen mehr weil ich mich immer noch auf die Zielanpassungen vorbereite.

00:38:06: Das ist

00:38:06: auch eine philosophische Frage was es eigentlich eine vergleichene anpackt und haben wir auch damals mit meinem Mentor überhandelt.

00:38:12: Können

00:38:12: wir nochmal reinkommen?

00:38:14: Cool!

00:38:14: Wir sind schon echt weit in der Zeit um das zu gucken, dass wir wieder damit dringend bleiben.

00:38:17: Natürlich.

00:38:18: Vielleicht nochmal ganz groß.

00:38:20: Wir haben jetzt schon mal ein paar Vorteile der KI ersprochen.

00:38:23: Es ist trotzdem die berechtigte Sorge immer wieder draußen im Markt.

00:38:28: Ja, sie kann mich unterstützen!

00:38:29: Wir haben jetzt viele Vorteile gehört.

00:38:30: wie sie auch meine Anpasszeiten verkürzen können wir vielleicht zufriedenere Kunden bringen vielleicht auch wieder mehr Mund zum Mundpropagand.

00:38:36: aber wo führt das hin?

00:38:37: Kann es irgendwann sein, dass wir ersetzt werden?

00:38:39: Dass der Kunde irgendwann noch sagt hey ich bestelle meine Hörgeräte auf Amazon und da kriege ich eine App mit.

00:38:44: Und zack das Ding ist eingestellt.

00:38:46: Wo ziehst du die Grenze?

00:38:47: Ja sehr richtige Frage.

00:38:48: Also natürlich bei all dem Technologiewandel, bei künstlicher Intelligenz sehen sie ja gerade in vielen Medien, dass natürlich die Frage ist was passiert mit mir so als Mensch.

00:38:59: Meine Überzeugung ist – und das haben wir auch vor vielen Jahren tatsächlich einmal ganz hart in der Praxis erlebt Und ich sehe das auch nach wie vor im Feld, für unsere Branche gilt Menschen brauchen Menschen.

00:39:15: Die Hörakustik hat das Wohl, dass ja eben eine Schwierhörigkeit etwas sehr Persönliches ist was ein Jahr beschäftigt und das es vielleicht doch jemanden braucht der das zum einen versteht und mit begleitet plus dann eben die Herausforderung, wie schon erwähnt ein Hörgerät ist doch etwas was ja nicht nur angepasst werden muss sondern es auch etwas was begleitet werden muss über viele viele Jahre.

00:39:43: und ich mache mal einen Beispiel auf welche Zeit ich nämlich meine.

00:39:46: Ich mein die Coronazeit.

00:39:48: Die Corona-Zeit war die Zeit in der alle Menschen sich sehr stark eingeschränkt haben ihren Lebensqualitäten.

00:39:57: allerdings unsere Hörakustik systemrelevant war und offen war Und alle haben eigentlich erwartet, wenn die Menschen jetzt nicht rausgehen können oder sollen sich nicht treffen sollen.

00:40:07: Jetzt ist der Zeitpunkt von Teleker gekommen und das haben wir auch gesehen.

00:40:12: Teleker-Anmeldezahlen sind nach oben geschossen wie sonst was Wir haben es gesehen bei uns in den Systemen.

00:40:18: viel mehr Akustiker haben auf einmal Teleker in Anspruch genommen zumindest in der Anmeldung als es vorher der Fall war vor der Pandemie.

00:40:25: Jetzt kommt aber der einige Punkt und dem finde ich super spannend Die Anzahl der durchgeführten Sitzungen allerdings.

00:40:31: Also dann, wenn ich wirklich Teleker genutzt

00:40:32: habe,

00:40:33: hat sie was gar nicht verändert.

00:40:35: Also es ist auf einem relativ konstant niedrigen Niveau geblieben.

00:40:41: und wie ist das zu interpretieren?

00:40:42: Weil die Hörakustik systemrelevant war.

00:40:45: Sie hatte offen Die Menschen hatten Zeit Sie wollten raus Sie wollten diese Mensch-zumenschbeziehung eben haben.

00:40:51: Das ist das, was ich sehe.

00:40:53: Menschen, die eine Hörminderung haben werden sicherlich mal und wir sehen ja auch diese Vertriebskanäle, die es hier gibt.

00:40:59: man kann ja Höhrgeräte mitten erkaufen Die laufen aber in meiner Wahrnehmung wirklich nur so als Nischenbereich weil wird tatsächlich sehr in dieser Mensch-Mensch-Ebene doch zu tun haben.

00:41:11: Und dass ist einfach das wo ich die Zukunft einfach sehe Wenn ich meinen Job als Hörokostiker verstehe.

00:41:17: Ich wäre jetzt nur rein ein Verkäufer Und ich würde vielleicht den Menschen, der reinkommt, nur so behandeln.

00:41:23: Bevor es sich gesagt... Da bin ich mir sicher, dann sehe ich meinem eigenen Ast und dann wird wahrscheinlich irgendein KI-System das diesen Job sogar besser macht als ich kommunizieren kann mich wahrscheinlich ersetzen.

00:41:32: Wenn ich aber schaffe weiterhin emotional Intelligenz Empathie Sozialintelligenz Als oberstes Gefühl zu leben und die Menschen auch ebenso zu sehen, wie sie sind.

00:41:45: Aber gleichzeitig auf ihre Bedürfnisse eben so eingehe dass ich eben Technologie stückwärt in ihrer Hand gebe das sie es selbst geführt machen können oder einfach diesen Prozess begleite dann sehe ich nach wie vor unseren Job safe sicherstall.

00:42:00: Dann ist Technologie und KI nur ein Beschleuniger aber nicht ersetzbar in dieser Mensch-Menschbeziehung.

00:42:05: Bedeutet

00:42:06: aber auch, wenn wir uns jetzt der Zukunft ausrichten wollen als Hörakustiker, als Inhaber potenziell Kann es auch echt sinnvoll sein, sich und seinen Mitarbeitern einfach nochmal so ein bisschen Rhetorikschulung, Persönlichkeitsschulungen zu geben.

00:42:17: Zu schauen wie ticken die Menschen denn gegenüber?

00:42:19: Das ist nämlich das was uns dann nachher vor allem abhebt.

00:42:22: Und schönes Beispiel, was unser Kollege Louis Richter mal gebracht hat, was mich auch extrem beruhigt hat in der ganzen Thematik ich bin ja auch jemand, der immer ganz schnell in die Zukunft schauten.

00:42:30: oh Gott wo kann das hinführen?

00:42:31: Die springt am Bental schon dreißig Jahre nach vorne.

00:42:33: Wie lange kann man denn schon Onlineversicherung abschließen?

00:42:37: Check, vierundzwanzig.

00:42:38: Keine Ahnung!

00:42:38: Es gibt es doch bestimmt schon seit zwei-tausend acht neun... Da gibt's

00:42:40: schon sehr lange.

00:42:41: ...wenn nicht deutlich länger.

00:42:43: Warum?

00:42:44: Wenn man durch jedes Dorf, durch jede Stadt fährt findet man jedes zweite Haus ein aus oder eine kleine Umgebung mit einem Versicherungsmarkt, der da drin sitzt.

00:42:51: Obwohl wir das dann schon seit fast über zwanzig Jahren online machen können.

00:42:55: Warum gehe ich da auch rein?

00:42:56: Ja weil es ein sehr komplexes Thema ist, was aber auch eine sehr hohe Wichtigkeit ist.

00:43:02: Wo wir einfach auf Nummer sicher gewollten, dass wir persönlich das verstehen und nicht nämlich mit einer Maschine reden.

00:43:07: Die sorgt dafür, dass ein Mensch oder Mann es allgemein verstehen kann.

00:43:11: Aber die Maschine kann nicht checken an meinem Gesichtsausdruck.

00:43:14: Hab ich das jetzt verstanden?

00:43:15: Wie bin ich drauf?

00:43:15: Muss sich noch ein bisschen beruhigt werden?

00:43:17: Muss ich nochmal abgeholt werden?

00:43:18: Müsse ich vielleicht die Begleitperson nochmal ein bisschen überzeugen da die Wichtigkeiten erstellen?

00:43:23: Das alles wird eine KI glaube ich nie können.

00:43:25: Wir sind soziale Wesen.

00:43:27: Es finden eben diese kleinen Wanschen zwischen den Menschen statt, genau wie du sagst und da sehe ich KI-Systeme eben nicht in der Ersetzung.

00:43:36: Super spannend!

00:43:37: Was mir auch noch persönlich ganz wichtig ist – wo geht die Reise denn hin?

00:43:42: Also klar, der Siegner Assistentin kennen wir alle.

00:43:44: Wir wollen dabei auch den Insight-Base ein bisschen in die Zukunft schauen.

00:43:48: wie sieht denn die KI gestützte Anpassung in der Zukunft aus?

00:43:51: Können wir da schon einen kleinen Ausblick geben?

00:43:52: Ja

00:43:53: also wir machen das ja schon im Training, wir behandeln es ja schon und wir versuchen ja schon dafür zu sensibilisieren.

00:43:58: uns ist auch bewusst dass das noch nicht jeder so sieht und sich noch so nicht aufnimmt.

00:44:05: Wir haben aber beim Augenblick ein Konzept, das sehr spannend ist und teilweise auch schon von einigen Kursingern, wo es trainiert hat eine sehr starke Umsetzung.

00:44:11: Also wenn wir noch mal ganz kurz schauen wie finden Anpassungen normalerweise statt?

00:44:14: Ich pass einen Hörgerät an auf Basis einer preskriptiven Formel oder einer lauthalzbasierten Anpassung und gebe es dem Kunden eben Stück für Stück mit also immer mal so wuchenweise mit mach vielleicht noch eben Nachjustierung bedingt dadurch dass der Mensch eben noch Änderungswünsche hat die er erstmal formulieren muss.

00:44:28: blablabla und dann irgendwann bin ich nach sechs bis acht Termin durch Statistischer Durchschnitt.

00:44:35: Was wir in Zukunft sehen und heute auch schon sehen ist aber eine andere Möglichkeit, ich kann im Fachgeschäft einen Hörgerät eben vor einstellen auf Basis-Nein-Situ Anpassungen lauthalzbasiert oder ich mache einen Festfit.

00:44:47: Und übern Gebe jetzt nicht den Signal Assistant in erster Linie an den Kunden.

00:44:51: das kann Ich auch machen.

00:44:51: dass der zweite Schritt in ersten Schritt übernehme ich aber als Hörakustiker die Kontrolle.

00:44:56: Das heißt, ich habe vielleicht ein Smartphone und ein Tablet zur Hand mit dem ich dann noch in meinem Termin nach meinem Füßfit die Hörgeräte eben mit meinen.

00:45:04: Ich finde immer ganz schön Tablet weil das sieht immer so sehr fachlich aus wenn man so einen Tablet hat, damit man jetzt durch die Gegend läuft und hab jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit aus meinem Anpassraum rauszugehen.

00:45:14: Das heisst, ich kann den Kunden natürlich im Anpassraum befragen, Zürcher ist jetzt voreingestellt.

00:45:18: wie empfinden sie lautstärke eigene Stimme meine Stimme was fällt ihnen auf?

00:45:23: Natürlich könnte ich das jetzt erst mal so lassen, wenn es etwas sehr kritisches ist, könnte ich jetzt schon Veränderungen machen.

00:45:27: Ohne die Connex sondern eben über den Signalsystem.

00:45:29: Ich formuliere das halt ihm rein!

00:45:31: Ich bin dann quasi der KI Promter.

00:45:33: Das heißt, ich gebe die Änderungswünsche eben ein in das System.

00:45:37: Was ich jetzt aber auch machen kann, ich kann den Anpassraum verlassen und meinen Verkaufstrauen gehen.

00:45:41: Meistens sind hier größer die Hallen vielleicht ein bisschen... und kann genau die gleichen Fragen jetzt noch mal stellen.

00:45:46: Und dann habe ich auch die Möglichkeit rauszugehen,

00:45:49: d.h.,

00:45:49: der Anpasstermin als solcher findet nicht mehr im Anpassraum statt oder eben nur reinem Verkaufsraum sondern wirkt zusammen auf einmal die Flexibilität mit der KI im Termin selber in den dreißig-fünfundvierzig Minuten, sechzig Minuten wirklich den Kunden in seinen Alltag kurz mal zu begleiten.

00:46:06: Gerade im Winter oder im Herbst vielleicht mal sagen, ey, wir ziehen uns mal kurz die Jacke an lassen sie uns mal kurze zehn Minuten spazieren gehen.

00:46:11: Hat dann eine Anekdote, das habe ich genauso gemacht bei einem Akustiker.

00:46:14: Da wurde ich dazugerufen fürs Fit gemacht, Siegner Assistant aufs Tablet und dann haben wir es im Anpassraum ausprobiert.

00:46:20: Wir waren in Verkaufsrahmen, wir waren draußen vor der Straße.

00:46:22: nebenan war ein Eiscafé.

00:46:24: da sind wir auch kurz hin wenn man sich's bestellt.

00:46:26: aber wir mal kurz gefragt wie ist hier die Geräuschkulisse?

00:46:28: zwar in der Innenstadt einen Bus ist vorbei gefahren und wir sind so.

00:46:31: jede einzelne Änderungswunsch sind wir.

00:46:33: tatsächlich haben wir in die KI reingepromptet und haben die Änderungen eben reingespielt sodass ich jetzt nicht meine zwanzig Verstärkungskanäle vor mir hatte und DSP-Slider, On Voice Processing und eben meinen ganzen Featureparameter.

00:46:45: Sondern ich habe eben auf eine natürliche Art und Weise mit dem System gesprochen und den Kunden aber begleitet dabei um danach wieder ins Fachgeschäft zu gehen und Prinzip noch mal alles abzuchecken.

00:46:55: draußen war gut, Verkaufsraum war gut Anpassraum war good.

00:46:59: Wollen Sie es so mitnehmen?

00:47:00: Ja!

00:47:00: Ich möchte's so mit nehmen.

00:47:02: Dann hat der Kunde das mitgenommen So nehmen die Kunden es damit Und dann war teilweise schon beim nächsten Mal Abschluss

00:47:08: Cool.

00:47:09: Also Vibe-Coding als Anpass.

00:47:10: So

00:47:12: ungefähr, ja.

00:47:12: Das ist

00:47:12: aber auch endlich mal für mich ein coolerer Ausblick für uns als Akustiker weil das lockert ja auf den Alltag auf.

00:47:18: also ich jetzt geliebt wenn ich damals mal ein bisschen rausgekommen war aus diesem Studio Gerade wenn man da mal voll drin ist und den ganzen Tag mit drin, das ist doch schön.

00:47:25: Wenn man dann auch mal wieder mit rausgehen kann?

00:47:26: Absolut!

00:47:27: Und es ist für den Kunden ein Erlebnis... Man hat viel mehr präzisere Daten ja auch weil man eben nicht Messsignale nimmt sondern man nimmt die Realität in die Anpassung erstmals mit rein.

00:47:39: und was wir sehen ist dass die Durchlaufzeit dadurch deutlich schneller geworden ist.

00:47:43: also teilweise drei vier Termine, dann ist schon Abschluss, weil sich dann schon alles gefunden hat.

00:47:48: Aber natürlich wieder die Frage, wo bleibt der Mensch?

00:47:50: Wie gesagt wir versorgen ja nicht nur einmal.

00:47:51: Wir versorgn ja auf lange Sicht.

00:47:53: sechs Jahre natürlich Servicebetreuung das gehört alles mit dazu.

00:47:55: Das Gehör verändert sich alleine dass wenn eine frage vorhin Wo bleibt der mensch?

00:47:59: Alleine das braucht nach wie vor eine menschliche Begleitung und immer eine menschenliche Einschätzung.

00:48:04: auch aus medizinischen Kontext heraus gehen wir mit diesen Menschen Mit seiner individuellen Schwierigkeit in die richtige Richtung

00:48:10: sehr sehr cool.

00:48:11: abschließend noch eine Frage Ja

00:48:13: bitte

00:48:14: KI wird ja auch hart und software technisch jetzt weiter immer wichtiger.

00:48:17: Bei uns steht er auch bald eine Keynote vor der Tür, wo man schon leicht angedeutet gesehen hat es könnte vielleicht was mit diesem Thema etwas zu tun haben.

00:48:26: Wie können sich denn unsere Hörakustikerinnen von morgen vorbereiten auf das was kommen wird?

00:48:32: Weil ich denke mal mit dem Seglerassistent wird's das ja nicht gewesen sein In der Zukunft.

00:48:36: Was können wir jetzt aktiv schon machen Vielleicht auch einfach nur mental oder auch im Fachgeschäft um uns auf diese Zeit?

00:48:42: eins

00:48:42: Ja absolut also Eine ganz wichtig für die Zukunft, eine Offenheit gegenüber Technologien und vor allem auch gegenüber Veränderungen.

00:48:52: Worauf bin ich hinaus?

00:48:53: Unsere Branche ist eine Branche, die seitdem es sie gibt – fünftiger, sechziger Jahre!

00:49:00: gefühlt gesagt so in jedem Jahrzehnt oder spätestens nach zwei Dekaden mit etwas größere tiefgreifende Veränderungen erlebt hat.

00:49:08: Also das eine war damals haben wir schon gesagt analoge Hörgeräte, mit Autoplastik und Messbox dann kam irgendwann die Insituanlage parallel dazu.

00:49:15: Dann gab es irgendwann digitale Hör-Geräte dazu, dann kam Exora Geräte.

00:49:19: Das heißt ich musste mein bisschenes Verständnis von der Anpassung nochmal wieder abändern.

00:49:23: Dann kam das Thema Bluetooth ja auch noch mit dazu.

00:49:26: Das heißt, die Themen mit denen ich mich auf einmal im Fachgeschäft im Termin auseinandersetzen muss sind ganz anders geworden als vor zehn oder vor zwanzig Jahren.

00:49:33: Ja

00:49:33: und flexibel bleiben.

00:49:35: Flexibel bleiben das heißt offen gegenüber dieser Veränderung sein dass Menschen sich verändern, dass Technologien sich ver ändern und dass man bereit ist jetzt kommen wir wieder an der Eingangungsgespräch zu lernen also auch sich diese Veränderungen eben auch mit auf diese Reise zu gehen.

00:49:50: Und vielleicht ein Verständnis und da mache ich jetzt einen kleinen Blick in die Zukunft auf weg von einem reinen Funktionsdenken.

00:49:58: Was meine ich damit, wenn jetzt ein Kunde sagt Störgeräusche sind mir zu laut dann sofort in eine Funktion zu springen die ich verändere sondern eher zu schauen wie interpretiere ich das und wie kann ich das einem System gegenüber übersetzen?

00:50:11: Und da kommt zum Beispiel auch der Signalsystem ins Spiel weil ein System besteht aus.

00:50:16: also wenn ich nur eine Function verändre ändere ich zwar die Funktion vielleicht für diese einzelne Situation.

00:50:21: Wenn ich aber ein System habe, das sehr viele Parameter beinhaltet.

00:50:26: Viele Features die vielleicht sogar miteinander interagieren dann kann nicht mehr nur eine Funktion ändern weil ich ändere irgendwas an diesem Gesamtsystem.

00:50:33: Das heißt die Aufgabe wird sein weniger in einzelnen DB-Schritten oder Stufen zu denken so wie wir es vielleicht heutzutage haben sondern mehr zu schauen was braucht mein Mensch für Präferenzen und wie kann ich diese Präference mit den richtigen Werkzeugen?

00:50:49: Software, Signal Assistant eben so in das System darüber setzen, dass es eben gut arbeitet.

00:50:54: Super

00:50:54: spannend!

00:50:54: Weil jetzt auch ein bisschen philosophisch zusammenfassend sollte.

00:50:56: man sollte also nicht nur offen für Neues sein sondern man sollte vielleicht auch ein bissel bereit sein altes etwas ziehen zu lassen weil's potenziell ja auch im Widerspruch mit Neues... Vielleicht

00:51:05: doch selber mal bewusst altes hinterfragen.

00:51:07: Also warum habe ich das eigentlich bisher immer so gemacht?

00:51:10: Warum hab' ich bisher immer angepasst?

00:51:12: Warum habe ich bisher diese Schritte gemacht?

00:51:14: Das auf der einen Seite und weil du noch gefragt hattest was brauche ich noch?

00:51:18: natürlich Begeistern zum Lernen, aber vor allem auch begeistert sich selber weiter zu entwickeln.

00:51:23: Ganz besonders in Bezug auf eben soziale und emotionale Intelligenz weil das ist eben das was ich absolut sehe dass es das was uns eben vom KI System unterscheidet diese Mensch-Menschbeziehung dieser Austausch miteinander

00:51:35: Die Frage finde ich super wichtig.

00:51:37: also man muss dann auch die Antwort hinterfragen weil Ich habe auch ganz viele Dinge früher machen müssen.

00:51:41: Also ich komme von einer Kette wo wir Vorgaben hatten sehr streng geworden haben auch mit Zug auf jede Anpassung Und ich hab mir irgendwann auch diese Warum-Gefrage gestellt.

00:51:48: und die einzige Antwort, die kamen.

00:51:50: Weil's mir halt jemand gesagt hat das sich so machen soll.

00:51:52: Nicht weil es für mich Sinn ergibt nicht weil es logisch ist nicht weil mit der Technik harmoniert sondern mir wurde gesagt Ich muss das so tun!

00:51:58: Und wenn Ihnen als Zuschauer vielleicht auf diese Frage auch nur diese Antwort einfällt oder dieses typische was mich bei meinen Eltern früher verrückt gemacht hat weil es halt so ist weil man's halt so macht Vielleicht macht gerade dann ein bisschen sein Kopf zu öffnen Horizont nochmal zu erweitern und zu schauen Wo geht denn auch die zukünftlichen?

00:52:14: passt alles noch?

00:52:14: Ist das aktuell?

00:52:16: Dennis, vielen lieben Dank.

00:52:17: Ich glaube wir müssen

00:52:17: noch die Zeit gucken.

00:52:18: Wir sind

00:52:20: fertig mit dem Thema.

00:52:21: Ich schaue gerade im Chat sich noch keine Fragen.

00:52:23: Wir schauen nochmal ins Slido welche dazugekommen.

00:52:25: Ich

00:52:25: glaub wir haben das Slido gar nicht aufgemacht vorhin aber wir bieten es jetzt trotzdem einmal an.

00:52:28: also...

00:52:30: Wenn Sie mit dabei sind gerne einfach nochmal kurz den QR-Code scannen.

00:52:33: dann können sie anonym alle individuellen Fragen zu dem Thema oder auch zu anderen Themen nochmal hier stellen.

00:52:39: ansonsten nutzen Sie alternativ auch sehr gerne den Chat.

00:52:42: Wir sind noch, ich würde sagen mindestens mal fünf Minuten hier in der Leitung um auf Ihre Fragen potenziell zu antworten.

00:52:48: Ganz

00:52:49: genau!

00:52:49: Und falls entsprechend keine Fragen mehr kommen, bedanke ich mich erstens bei Dennis ganz herzlich für die spannenden Insights und auch bei Ihnen natürlich fürs Zuschauen und möchte Sie auch nochmal animieren um zwölf Uhr nach Hause reinzuschauen.

00:53:02: da kommt ein Gast auf den ich mich auch sehr stark freue Dr.

00:53:05: Sebastian Best unser global Head of R&D Sound and Fitting, also jemand der weltweit für unsere Klang- und Anpassstrategie verantwortlich ist.

00:53:16: Auch da werden wir sicherlich extrem spannende Insights bekommen wie wir normalerweise selbst als Trainer oder wo wir selbst wie als Trainer in der Regel gar keinen Zugriff drauf haben und das wird hoffentlich auch nochmal ein richtig spannendes Interview.

00:53:28: Freu ich mich Sie dann auch um zwölf Uhr noch mal hier begrüßen zu dürfen!

00:53:31: Und nun guck jetzt so was reingekommen?

00:53:33: Ich schau mal... im Chat haben wir noch nichts.

00:53:36: Vielleicht kommen wir von der Regie auch mal eine Folie noch weiter gehen, von der Startfolie aus.

00:53:41: Genau.

00:53:43: Ach die haben wir noch!

00:53:44: Also da können wir vielleicht während die ein oder anderen noch tippen kann ich ja nochmal ganz kurz euch hier darauf eingehen.

00:53:50: also das sind ja die Zahlen die ich noch versprochen habe vielleicht die noch kurz zum Abschluss Ein Verständnis dass es in der Höherkurs sie gibt so kenne ich zumindest.

00:53:58: auch wenn ich den Menschen jetzt die Möglichkeit gebe an ihrem eigenen Hörgerät etwas einzustellen was passiert dann mit der Einstellung und passiert im schlimmsten Fall.

00:54:08: Die meisten sagen irgendwie, es ist wahrscheinlich laufstärke, wir sind wahrscheinlich runter geregelt und Sprach verstehen wird darunter leiden.

00:54:14: Hier sehen wir mal Auszüge aus Daten die wir haben, die kann ich noch einmal ganz kurz zeigen wo wir eben sehen.

00:54:20: das ist nur ein Ausschnitt aus einem Quartal weltweit.

00:54:22: also fast achtunddreißig tausend Personen haben das hier genitzt den Signal Assistant und wir sehen eben Daten von vierhundertzwanzigtausende Anpassungen.

00:54:30: Erster Punkt eigene Stimme.

00:54:31: ja was sehen wir?

00:54:32: Ja bunten Blumen strauß.

00:54:34: Die eigene Stimme klingt mal unnatürlich, sie klingt zu leise.

00:54:37: Sie klingt auch zu laut.

00:54:38: Sie ist nasal.

00:54:39: Das ist so das was wir glaube ich alle kennen dass die eigene stimme Obwohl es umwäßt Processing gibt vielleicht doch immer noch mal eine Veränderung benötigt.

00:54:47: hier sehen auf der linken seite ein klick gemacht mit dem signal assistant siebzig prozent erfolgsrate in der veränderung.

00:54:53: Wir klicken mal eine weiter.

00:54:55: Der Klang!

00:54:56: Das ist ne sehr sehr spannende Folie.

00:54:58: Weil natürlich werden vielleicht erwartungsgemäß viele Menschen, die zum ersten Mal ein Hörgerät haben, sagen oh das ist aber laut und das sagen auch fifty-fünfzig Prozent dass der Klang zu laut ist.

00:55:10: Jetzt möchte ich mir ein bisschen das Arter betonen Das sind nur fünfzig Prozent!

00:55:15: Das sind nicht alle Denn sechsundvierzig Prozent, das ist fast die Hälfte hat gesagt eigentlich könnte es noch ein bisschen lauter.

00:55:23: Das ist sehr spannend.

00:55:24: Und die Folie, noch nicht klicken?

00:55:26: Die nächste Folie gleich noch nicht Klicken!

00:55:28: Die ist die Spannste weil wie gesagt ich bekomme ausgespiegelt ja wenn mein Kunde oder meine Kundin am Hörgerät selber was einstellen kann dann geht doch das mit dem Sprachverständigen in die Hose.

00:55:39: Klick bitte einmal weiterklicken und das können wir durch den Signalscisszen aber so nicht bestätigen.

00:55:46: Wenn die Sprache dediziert befragt wird unter einem System verändert werden kann, dann sagen siebzig Prozent der Menschen hey ich verstehe hier noch nicht genug die Sprache ist mir zu leise Sie müsste lauter sein.

00:55:58: Das

00:55:58: ist ein ganz wichtiger Punkt!

00:55:59: Das

00:55:59: ist eine ganz wichtige Folie die wir hier sehen weil damit zeigt es dass wir die Selbstkompetenz fördern das Sprachverstehen selber einzuschätzen und diese sagen nämlich ja es könnte eigentlich noch lauter sind weil es ist zu leiser.

00:56:09: Schauen wir jetzt mal das nächste an.

00:56:11: Nächste Folie.

00:56:12: Vielleicht einmal ganz kurz nochmal einzugreifen?

00:56:14: Kann auch da nochmal rückschließen dass es ganz wichtig ist auch den Kunden einfach Stur zu fragen, ist es denn zu laut?

00:56:19: Ja genau!

00:56:19: Es gilt zu differenzieren.

00:56:21: Was ist denn zu laut und was ist zu leise?

00:56:23: Ganz genau.

00:56:23: Sorry.

00:56:24: Kommen wir

00:56:24: zur nächste Folie hier.

00:56:26: Lautesprache Natürlich lautesprache meint wirklich nur Sprachdurchschnittspägel Elthas-DB.

00:56:32: Natürlich sagen die meisten Menschen ja, lautessprache ist mir zu laut Aber das sagen nur zwei Drittel.

00:56:39: Ein Drittel sagt von vierhundertzwanzigtausend Anpassungen Könnt euch noch ein bisschen mehr.

00:56:44: Könnt noch ein bißchen lauter Das

00:56:46: sind mal knapp neunzigtausend Leute ungefähr.

00:56:48: No, ganz genau!

00:56:49: Noch einmal eine Folie weiter.

00:56:51: Rückwärtige Sprache.

00:56:52: Sprache von hinten.

00:56:54: Fünfzig Prozent sagen es mir zu laut.

00:56:55: Die quatschen wir in der Zwischen-der-Lebentisch.

00:56:57: Fünftig Prozent sagen könnte noch ein bisschen mehr und das lasse ich einfach mal so so wirken weil das sind eben Zahlen, Daten die wir ganz handfest aus dem Signalassisten sehen wo wir als Prinzip überzeugt sagen können.

00:57:13: Ich glaube die nächste Folie habe ich auch noch mit drin?

00:57:15: Ne hab' ich nicht

00:57:16: Dass wir im Prinzip sagen können, in den Auswertungen.

00:57:19: Fünfundsiebzig Prozent oder übersetzt ich erzähle mal gerne von den zehn Personen.

00:57:22: sieben von zehn Menschen profitieren von einem solchen System und die haben die Fähigkeit das eben selber einzuschätzen und damit sehen wir eben auch die Möglichkeit ja die Technologie eben so an den Menschen reinzubringen.

00:57:33: dass Sie eben langfristig damit glücklich sind.

00:57:36: Das ist auf jeden Fall mal ein richtig starker Abschlussfakt.

00:57:38: Sieben von Zehn?

00:57:40: Da sind die wenig!

00:57:41: Das sind nicht wenig.

00:57:42: Aber wenn wir es dann eben in die Hunderttausende oder in die Millionen ziehen

00:57:44: Genau Dann einfach nochmal der Appell von uns, wenn Sie es noch nicht ausprobiert haben.

00:57:48: Schauen sie sich den einfach nochmal an!

00:57:49: Ableistungsklasse eins für alle Signal-Hörgeräte wie mit Bluetooth versorgt sind.

00:57:53: Wenn Sie Informationen dazu wünschen, kontaktieren Sie den Außendienst, kontaktieren Sie die Kundenservice, schauen Sie ins Bebrident Lab.

00:57:59: dann wir Aufzeichnungen von Schulungen, die sich für forty fünf Minuten lang nur mit der Funktion dem Aufbau und der Anwendung vom Signalassistent beschäftigen Oder eben, genau.

00:58:08: Kommen Sie auf uns zu!

00:58:09: Wir kommen gerne auch persönlich als audiologische Trainer bei Ihnen mit vorbei und bauen Ihnen ein individuelles Konzept wie es eben zu Ihren Laden, zu Ihrem Kunden und zu Ihres Mitarbeitern passt.

00:58:18: Mit diesen Worten vielen Dank fürs Zuhören bis zum nächsten Mal.

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