Vom Sprachverstehen zum Erleben von Gesprächen in Gesellschaft, Sebastian Best, Global Sound & Audiology

Shownotes

Jahrzehntelang galt das Sprachverstehen im Störlärm als Maß aller Dinge: einen Sprecher klar verstehen, auch wenn es laut ist. Doch ein echtes Gespräch in der Gruppe ist viel filigraner – mehrere Sprecher, ständige Wechsel, Bewegung im Raum, und ein Hörgerät, das in Echtzeit erkennen muss, wer gerade dazugehört. Genau hier hat die Forschung in der letzten Dekade Dinge gelernt, die selbst Fachleute überrascht haben.

Sebastian Best leitet das Global Sound & Audiology Team in der globalen Forschung & Entwicklung von WSA – sein Team steht u.a. hinter der Fitting- und Sound-Strategie von Signia. Mit ihm gehen wir der Frage nach:

• Wo hört Sprachverstehen auf, und wo beginnt das echte Gruppengespräch? • Was macht diese Situation für Hörgeräte so schwierig – und wie löst Signia das? • Und was wussten wir über Gruppengespräche bisher schlichtweg nicht?

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00:00:02: So, damit wollen wir aber auch gemeinsam in die Thematik einsteigen.

00:00:19: Jahrzehntelang galt das Sprachverstehen im Störlerm als Maß aller Dinge und die Auflösung davon also Einsprecher klar zu verstehen, auch wenn es laut ist, galt als Riesendurchbruch in unserer Branche!

00:00:31: Doch ein echtes Gespräch in der Gruppe ist tatsächlich leider deutlich filigraner, mehrer Sprecher, ständige Wechseln, Belegung im Raum und ein Hörgerät das in Echtzeit erkennen muss.

00:00:41: Wer gerade dazugehört?

00:00:43: Genau hier hat die Forschung in den letzten Dekade Dinge gelernt, die selbst Fachleute überrascht haben – da kann ich als Anekdote auch immer wieder die Tagungen vorstellen oder noch mal kurz von der Tagung erzählen auf der Via als Trainer von der IX-Technik erfahren haben.

00:00:56: Ich erinnere mich daran, dass nach der Vorstellung kollektiv erstmal der Kiefer wieder eingerenkt werden musste.

00:01:01: Allein mehrere Richtwirkungen gleichzeitig zu erzeugen war für uns einfach nur physikalisch unmöglich.

00:01:05: also es war super super beeindruckend was wir allen damals in Anführungszeichen schon leisten konnten.

00:01:11: Und da freue ich mich auch ganz herzlich, heute einen richtig, richtig besonderen Gast bei uns zu haben.

00:01:15: Nämlich Sebastian Best, er leitet das Global Sound und Audiology Team der globalen Forschung und Entwicklung von WSA – also ganz, ganz wichtig!

00:01:25: Sein Team steht nämlich auch unter anderem hinter genau dieser Fitting-und Soundstrategie vom Siegniere die uns alle jeden Tag beeindruckt und begeistert.

00:01:33: Mit ihm.

00:01:33: gemeinsam werden wir den Fragen nachgehen, woher Sprach verstehen auf und wo beginnt das echte Gruppengespräch.

00:01:39: Was macht die Situation für Hörgeräte so schwierig?

00:01:42: Und wie löst Siegner das Ganze auf?

00:01:44: Und was wussten wir über Gruppengespräche bisher nicht?

00:01:48: Herzlich willkommen Sebastian!

00:01:50: Best schön dass du da bist und dir die Zeit für uns genommen war.

00:01:52: Hallo

00:01:53: ja vielen Dank!

00:01:54: Sehr schön!

00:01:54: Sebastian für alle die dich noch nicht kennen kurz zu dir unter deinem Team Woran arbeitest Du?

00:01:59: Wie bist Du vielleicht auch zur Siegenjahr gekommen?

00:02:03: Wann sind die Aufgaben von eurem Team?

00:02:05: Ich bin fast zwanzig Jahre in der Audiologie und auch an unserer Firma.

00:02:12: Wir haben sehr viele Plattformen gesehen, eigentlich war schon immer das Ziel erst mal zu sagen wie können wir das Leben von Menschen verbessern, die einen Hörverlust haben?

00:02:25: Und wenn man dann drüber nachdenkt, was ist das eigentlich?

00:02:27: Was man vermisst in meinem Alltag und meinen Hörverlust hat.

00:02:30: Dann kommt man ja sehr schnell zu allen sozialen Interaktionen.

00:02:32: und dann war es durch immer das Thema, dass wir zu sagen okay ich sprach verstehen müssen wir für besser, aber eben auch diese ganzen Gruppendialoge in der Familie zum Beispiel oder ein eigentlich einen sehr vielen Situation ist man irgendwie umgeben von sehr vielen Menschen die alle mit einem sprechen wollen.

00:02:47: Die kommen aus verschiedenen Richtungen und das war eigentlich schon immer das thema wo wir in der Artologie versucht haben irgendwie einen großen Schritt voranzukommen.

00:02:54: Weil wir gesehen haben, wenn ich jetzt zwanzig Jahre zurück denke, ja das ist eine lange Zeit aber da war es natürlich Hörgeräte noch was ganz anderes als das heute war.

00:03:00: Waren die größer?

00:03:03: Natürlich der klaren Qualität bei Weitem nicht so viel und wir auch gesehenen die Leute da hat man auch sehr viel darüber gesprochen dass Hör Geräte auf einer Schublade verschwunden sind oder so.

00:03:11: also dann doch manchmal in der Situation wo's wirklich drauf ankommt dann gar nicht so viele geholfen haben

00:03:16: Wo man klassischerweise auch noch den Kunden fragen musste, bist du eher in Störgeräusche oder eh in Ruhe?

00:03:20: Das ist mein bestes Ding an.

00:03:22: Im Alltag

00:03:23: später sind wir viel gekommen und du hast doch gerade was richtig Cooles gesagt, das mir aufgefallen ist.

00:03:28: Unser Ziel ist es gar nicht Sprachverstehen zu verbessern sondern das oberste Ziel war wie können wir das Leben von unseren Kunden verbessern.

00:03:34: Da ist Sprach verstehen tatsächlich ein ganz kleiner Teil davon und das finde ich wirklich ein ganz großer besonderer wichtiger Punkt denn unsere Kunden oder auch die Akustiker wirklich verinnerlichen sollten Es geht nicht nur um sondern es geht einfach um die gesamte Lebensqualität, die wir damit erreichen können.

00:03:48: Sehr sehr schön!

00:03:49: Das war für uns immer wichtig, dass man so den großen Kontext zieht von allem.

00:03:53: Wir sprechen gerade in der Entwicklung sind und dann kann man sich schnell fokussieren auf einen bestimmten Algorithmus, der was tut.

00:03:59: aber man darf halt nie vergessen das am Ende ein Mensch da ist, der an dem Alltag lebt, indem wir alle kennen eigentlich oder manchmal auch vielleicht nicht kennen.

00:04:06: Es ist eben sehr unberechenbar natürlich und dann muss es eben dem Menschen einfach dienen und ihm helfen.

00:04:12: Super cool also.

00:04:12: ich denke auch als Akustiker selbst.

00:04:14: Ich finde, ich persönlich sollte man daraus auch seine Energie ziehen.

00:04:18: Ob ich jetzt jemanden halb beim Freiburger zu verstehen?

00:04:21: Weiß nicht ob ich mich am nächsten Abend dann wie Weltverbesserer fühle oder wem besserer Mensch.

00:04:27: aber wenn ich es schaffe jemand die Lebensqualität und die Lebensfreude zurückzugeben wieder den Anschluss in die Familie oder in die Freunde zu finden das ist einfach was ganz anderes und das ist so viel wert.

00:04:36: sehr sehr schön cool dass du's noch mal hervorgestellt hast.

00:04:38: danke Tatsächlich jetzt eigentlich so der Unterschied, also andersrum.

00:04:44: Wir haben vorhin ja drüber gesprochen das Verstehen in Störgeräusch.

00:04:48: Haben wir eigentlich von einer großen Beile schon gelöst kann man sagen Warum?

00:04:54: Wenn wir jetzt von Gruppengesprächen sprechen ist es sind mehrere Menschen die durcheinander sprechen theoretisch auch ein Stör-Geräusch.

00:04:59: warum können wir nicht davon ausgehen dass einfach unsere Lösungen die eben gerade im klassischen Stör Geräusch funktioniert jetzt auch in Gruppengesprächen helfen.

00:05:06: oder warum funktioniert es nicht?

00:05:09: Niemand hat ja, wenn man jetzt in Vergangenheit vielleicht darüber gesprochen hat so Verstehen im Störlärm oder sowas.

00:05:14: Dann ist das ja ein sehr enger Blick erst mal darauf auf wirklich nur verstehen im Stürlärmen.

00:05:19: aber es ist ja tatsächlich nicht so dass man zum Beispiel gerne ins Café geht weil man einfach nur verstehen will sondern man will halt teilhaben und man will auch meistens nicht nur Teil haben an dem Gespräch in dem One by one Vielleicht auch nicht einmal in der Gruppe sondern dann möchte ich wirklich in dem Café teilhabern und möchte einen Besucher dieses Cafés sein und vielleicht zur Atmosphäre beitragen.

00:05:38: Man geht ja letztendlich dahin, weil da viele andere sind die glücklich sind wie ausstrahlen dass sie Spaß haben und irgendwie sehr engagiert in Diskussionen sind oder so.

00:05:46: Und man möchte dann eben auch zu jemandem sein.

00:05:49: Das ist jetzt schon mal ein anderes Bild.

00:05:51: Was geht es jetzt eigentlich?

00:05:52: Dann guckt man okay wo macht jetzt mein Hörverlust mir dabei zu schaffen.

00:05:58: Da ist natürlich ein Aspekt das sich die anderen Personen verstehen muss oder die anderen Personen.

00:06:02: Das is ganz wichtiger Aspekt.

00:06:04: Aber es ist eben auch, ich muss mitkriegen was um mich rum passiert.

00:06:07: Ich muss wenn ich spreche mich dabei auch wohlfühlen das Hörgerät darf mir nicht im Weg sein und solche Dinge ja?

00:06:12: Und dann funktioniert es schon an sehr komplex zu sein weil das Hürgerät eigentlich dafür schon wahnsinnig viel erkennen muss in jeder Situation und sehr schnell reagieren muss.

00:06:20: Wir haben also viele Widersprüche da drin.

00:06:23: Wenn wir Lebensqualität erzeugen wollen und einfach die Sprache hochholen denn jetzt hat heute Morgen im ersten Interview auch schon so ein schönes Bild gemacht wo wir uns kurz die Frage gestellt haben Was ist überhaupt schon Störgeräusch?

00:06:32: Wir haben uns jetzt vorstellen, wir gehen an Urlaub ans Meer und halten uns da.

00:06:35: Und wir hören keinen Wellenrauschen

00:06:36: mehr.

00:06:37: Ist es dann auch wirklich dieser gemütliche entspannte Urlaub?

00:06:40: gehört das nicht auch irgendwie mit dazu?

00:06:42: Absolut!

00:06:42: Also nicht auch ohne Grund nutzen wir Wellenroschen in der Neusertherapie weil dieses Geräusch diese Emotion dieses Ambiente damit dazugehört.

00:06:49: Ja und da hast du schon einen wichtigen Punkt gesagt wie es um emotional ist mir auch total wichtig.

00:06:53: ja also ich kenne auch wenn wir zum Beispiel bei uns im Labor so Demos machen und zeigen so was sind Szenarien die uns wichtig sind dann habe ich auch eine Szene dabei Da hört man einfach so ein Park-Szenario.

00:07:04: Es sind Vögel, die zwitschern, da ist ein bisschen Wind in den Bäumen und es sind ein paar Kinder, die spielen... Und das ist immer ganz spannend wenn man dann fragt was fühlt man eigentlich, wenn man das hört?

00:07:14: Und fast jeder sagt sofort nach Millisekunden schon, ah, das entspannt!

00:07:20: Das ist halt toll dass wir so emotional auf Klang reagieren.

00:07:24: und das ist genau was ich meinte mit dieser Atmosphäre im Café.

00:07:27: Ich höre andere Leute lachen, das ist wichtig weil Wir eigentlich auf alle emotionalen Botschaften immer so reagieren, dass wir die so ein bisschen imitieren.

00:07:33: Also wenn ganz viele Leute um mich rumlachen dann bin ich auch meistens besser gelaunt als wenn die alle unglücklich sind.

00:07:39: Ja genau!

00:07:39: Und man will ja auch in diese Stimmung erfahren damit man selber so ein bißchen gepusht wird und auch irgendwie diesen Teil haben kann.

00:07:45: Das herklett auch irgendwie so für mich einen ganz spannenden Faktor.

00:07:47: werde ich jetzt zum Beispiel auch mal eine Erkältung gezappt oder wirklich mal hier so verschlossenes Ohr-Tubenverschluss oder sowas.

00:07:52: Ich hab da auch das Gefühl, weil man gar nicht hören muss.

00:07:55: Man läuft einfach nur für sich selber durch die Stadt Man kriegt echt verhältnismäßig schlechte Laune, aber man vermisst ja theoretisch einiges.

00:08:04: Wenn man fühlt sich so abgeschaut, das passt nicht dazu.

00:08:07: Die Akustik passt nicht zum Bild.

00:08:09: Da gibt es einen ganz interessanten Fall weil klar wenn man jetzt immer auf sich denkt und immer auf den schweren und vielleicht mit dem Hörgerät denkt dann ist der unglücklich.

00:08:16: Aber das Schlimme ist die anderen werden auch unglücklich Weil man selber das sehr ausstrahlt.

00:08:21: Es ist immer so, dass kann man beobachten.

00:08:22: wenn man jetzt Kommunikation erforscht und auch die Dialoge anguckt und wie Kommunikations funktioniert dann sieht man immer, dass man sich antleicht miteinander Und das ist eben auch in dem emotionalen Zustand.

00:08:33: Also einer ist vielleicht dominant und dann übernimmt er anderes, also wenn einer schlecht gelaunt ist es der andere hat als halt auch eher schlecht galaun.

00:08:39: Kennt man auch manchmal so, wenn sich die ganze Zeit beschwert?

00:08:42: Dann steigt man drauf ein und da ist man im gleichen Modus ja.

00:08:45: Kenne ich

00:08:45: gar nicht mehr zu Hause.

00:08:47: Ja oder wo auch immer!

00:08:49: Aber das ist einfach so wichtig.

00:08:51: Nur wenn wir uns selber wohlfühlen, haben wir auch eine Chance mit den anderen einen Dialog zu führen, wo die anderen auch am Ende sagen, dass sie genossen sind mit dem zu kommunizieren weil das war einfach ein gutes Gespräch.

00:09:01: Wenn jemand selber immer dabei gehandigt ist und nicht so richtig weiß, angestrengt, strengt es eben noch einen anderen auch an.

00:09:07: Und dann sagt er dann, das ist mir irgendwie schwierig mit dem zu kommunizieren, dass für mich zu anstrengend.

00:09:12: Das ist ja das Wichtige, da sind wir schon weit weg von nur verstehen.

00:09:16: Sondern der Mensch muss sich wohlfühlen in der Kommunikation.

00:09:20: Dann fängt's an spannend zu sein.

00:09:22: Es

00:09:22: ist für mich selbst auch ein riesiger Augenäufer dieses Gesprächs, weil ich habe auch zum Glück studiert dürfen.

00:09:27: Hörte ich den Olygie?

00:09:28: Für mich war die Forschung und Entwicklung... Immer am Hinterkopf, die klassischen überall weiße Tafeln.

00:09:33: Wir zeichnen über die Wiener Filter noch mal auf, wo wir die Analyse spielen und mit Algorithmen rum.

00:09:37: Aber es ist richtig spannend zu sehen wie nahe dann doch einem echten Menschen an den Emotionen wieder dran sind.

00:09:41: weil ich glaube genau das ist das was für heutzutage auch brauchen um die Technik wirklich perfekt zu machen um genau den Lebensqualitären zu geben.

00:09:47: Ich glaub die Algorithme sind gut fürs Sprach verstehen aber da haben wir ja schon geschafft.

00:09:52: Ja aber die Algoritmen sind irgendwie für diese anderen Sachen auch wichtig und das ist eben das wichtige dass man versucht Erst mal die Welt zu verstehen und ist sehr komplex.

00:09:58: Das sind all diese Themen, die wir jetzt besprochen haben.

00:10:00: Und dann muss man überlegen wie kann jetzt die Technologie da einen Unterschied machen?

00:10:05: Dann sind wir halt bei Algorithmen, die nicht nur das Sprachverstehen verändern sondern eben auch versuchen irgendwie mit dem Rest des Signals so umzugehen dass es mich unterstützt.

00:10:14: Es klingt

00:10:15: müller kompliziert.

00:10:17: Super spannend!

00:10:18: Cool!

00:10:19: Wir gespannt.

00:10:20: in dem Zuge.

00:10:21: sprache im Störgeräusch galt ja als eines der obersten Tiele generell zu verbessern in der Branche dann später.

00:10:28: Gehen wir hierzu sehr von der Selbstverständlichkeit aus, also wir haben auch das vorhin schon mit Dennis ein bisschen philosophiert und ich habe da deine Meinung interessieren wie definiert ihr denn für euch Störgeräusche?

00:10:39: Da ist ja schon ein bisschen angedeutet, gibt es für dich überhaupt Stör-Geräusche?

00:10:42: ?

00:10:43: Ich sage immer eher es gibt so Geräusche die verschiedene Informationen mit sich tragen und dann gibts dann auch relevante Informationen noch nicht so relevante Informationen.

00:10:53: Und dann gibt es ein paar technische Maße, zum Beispiel wenn das ein sehr statisches Signal ist.

00:10:57: Zum Beispiel wir hören jetzt hier so eine Lüftung von der Klimaanlage.

00:11:00: Da ist nicht so viel Information drin.

00:11:02: Eigentlich interessiert mich nur dass es kalt ist.

00:11:05: Wenn's aber jetzt solche Straßenlärm wäre, dann ist es schon wieder ne Frage.

00:11:08: Es kann sein, dass lebenswichtig ist für mich die Informationen oder es kann halt in einer Autobahn sein, die weit weg ist und dann ist das für mich nicht so wichtig.

00:11:15: Das ist eigentlich bei Störlärmen immer das Entscheidende, die Dinge, die uns stören oder behindern in der Kommunikation oder in dem was wir gerade tun wollen.

00:11:25: Dass sie tief bedämpfen können aber gleichzeitig schaffen das relevante Informationen eben noch da sind, die für uns wichtig sind vielleicht lebenswichtig sind aber auch eben wichtig sind um einfach vielleicht auch diese Situation zu genießen zum Beispiel jetzt wenn wir dieses Vögel zwittern haben.

00:11:37: sehr hilft nicht beim Sprache stehen aber hilft schon dafür dass ich mich wohlfühle und merke ich bin im Wald oder im Park weil das eben diese emotionale Botschaft mit sich trägt

00:11:45: Genau, weil gerade dieses Wohlfühl eine Schafftheit bestimmt auch sicherlich mentale Kapazitäten.

00:11:50: Dass man einfach sagt okay dadurch dass ich mich wohl fühle kann ich mich viel besser aufs Gespräch konzentrieren.

00:11:54: nicht dadurch das die Sprache um den komplett klar rausgefunden wurde sondern Ich bin in einem spannenden Zustand meingehören können sich jetzt auf das Konzentriere.

00:12:01: Oder andere anderes Beispiel ist ja auch die Musik die im Café läuft.

00:12:03: Das ist jetzt auch für den Normalhörnern denn die Musik hilft ja nicht dabei dass man besser fläht oder so aber sie hilft halt dabei das man besser in diesen Mot kommt dass man ein bisschen lockerer ist alles mit aufgelockertes und dann schneller ins Gespräch vielleicht kommt Und das zählt ja für den Schwörenden letztendlich auch mit dem Hörgerät, dass der auch diese Hilfe braucht.

00:12:20: Ja, stimmt.

00:12:22: Super spannend!

00:12:23: Hätte ich gar nicht gedacht, da ist auch ich persönlich hier.

00:12:24: nochmal so viel mitten.

00:12:25: Vielen Dank dafür allein schon mal.

00:12:27: Wollen wir ein bisschen konkreter werden, wenn es jetzt um die technische Umsetzung geht?

00:12:31: Wenn man jetzt auf die IX-Plattform zum Beispiel schauen wie erkennt denn ein Hörgärät und uns jetzt gerade wer Teil des Gespräches ist und vor allem wer aus dem Gespräch, wenn wir jetzt in Gruppensituation gehen relevant für mich, als wir Geräte trinken.

00:12:47: Also da gibt es verschiedene Maße.

00:12:49: Zu tief möchte ich gar nicht so in die Algorithmen und Bits jetzt erteilen.

00:12:53: Es ist natürlich schon so.

00:12:54: erfahrungswerte kann man ja auch selber denken.

00:12:55: wenn man am Tisch sind dann sind die meisten die relevanten Partner von einem schon mal näher als die anderen Partner.

00:13:00: also da kann man schon einen Unterschied machen dass man sagt okay bis zu einem gewissen Abstand ist es wahrscheinlich das jemand bei mir im Gespräch mit dabei ist oder nicht?

00:13:08: Dann sind das auch ein bisschen Sachen.

00:13:10: Wenn jemand einem zugewandt ist und zuremmen spricht, dann klingt das ja ein bisschen anders als wenn der abgewandte.

00:13:15: Das kann auch unser Gehör gut entscheiden.

00:13:18: Wir merken es sofort, wenn jemand einem zuremspricht hat man ein bisschen mehr höhe Frequenzen zum Beispiel und es klingt alles ein bisschen direkter als wenn jemand abgewandtes und dann hat man mehr vom Raum und es klinkt Halliger und so.

00:13:27: Dann weiß man gleich ob's relevanter für einen ist oder nicht.

00:13:30: Nutztes gehören über ganz wesentlich also.

00:13:33: zum Beispiel weiß man auch in der Höranstrengung Wenn man so ein direkter Signal ist, z.B.

00:13:40: in der Vorlesung, wenn man weiter vorne sitzt im Saal und hat mehr sehr viel Direktzahl kommt.

00:13:44: er klang sehr direkt.

00:13:45: dann kann das Gehirn sich auch viel besser darauf einloggen und zuhören als wenn man weit hinten sitzt von einem bisschen halligerem Zaun hat.

00:13:50: Weil der Anteil an nicht relevanten Informationen

00:13:52: dort ist?

00:13:52: Genau letztendlich.

00:13:56: Das Signal ist etwas mehr verschmiert und wirkt es für das Gehör nicht so relevant.

00:14:00: Und eigentlich ist es so ähnlich mit den Algorithmen die gucken genau nach solchen Maßen zu stellen und fest, okay das ist ein Signal wahrscheinlich sehr relevantes.

00:14:08: Und das ist eine Signal was wahrscheinlich nicht so relevant ist.

00:14:10: Das versucht man dann ebenso zu balancieren dass die Sachen die relevant sind mehr im Vordergrund stehen.

00:14:15: Ich finde ich aber auch total spannend und auch Teil des sinnvollen Umdenken von diesem klassischen Störgeräusch-Nutzsignal wovon wir gefühlt teilweise mal ein bisschen festgehangen sind in dieser Branche immer wieder drin.

00:14:25: Man wirklich einfach sagt doch, wir gucken nicht was ist im Störgeräusch mit Definition viel und anders.

00:14:29: Das ist schon relevante, irrelevante Information macht das Ganze deutlich klarer richtig spannend cool vielen Dank!

00:14:35: Dann ist es natürlich so, du hattest jetzt gefragt welcher Gesprächspartner ist entscheidend?

00:14:40: also wie wissen dann quasi wie viele Gesprächspartner sind hier relevanten in der Situation?

00:14:44: Wir wissen aber auch welche Signale sind sonst um einer rum?

00:14:47: und da kann man eben auch das nochmal ein Balance bringen dass man sagt wenn ich zum Beispiel weiß ah das sind jetzt viele Gesprächspartner, die sind relevant.

00:14:53: Dann weiß ich auch, dass das dann schon eine Situation ist, die sehr komplex ist und dann weiß ich, dass die anderen Informationen eher nicht so relevant sind weil ich wahrscheinlich hier diese komplexe Situation erst mal beherrschen muss.

00:15:05: also das kann ich dann auch noch einmal im Balance bringen.

00:15:07: damit.

00:15:08: Wir haben auch mehrere Abstufungen.

00:15:11: Ein Gruppengespräch ist vor allem die Herausforderung, dass wir sehr viel relevante Informationen haben, die dann auch noch mal priorisieren werden müsste.

00:15:17: Wenn

00:15:17: wir das Ganze in Einzelgespräch hätten, wären wahrscheinlich teilweise auch noch aus der Umgebung also relevante Information da.

00:15:22: Die verlieren tatsächlich eher die Priorität in der Gruppengespräche weil wir da differenzierender müssen.

00:15:28: Spannend!

00:15:31: In dem Zuge... Über das Reine verstehen hinaus.

00:15:36: Wie stellt ihr denn sicher, dass sich ein Hörgerät eben noch so natürlich erhält um das Ambiente zu erzeugen?

00:15:41: Welche Rollen spielt da der Sound für dich?

00:15:43: Das hast du ja schon bisschen beantworten mit den Emotionen.

00:15:45: Und wo zieht ihr eventuell auch Grenzen in den Parametern?

00:15:48: Vielleicht einfach nochmal... ich glaube so einen Teil haben wir das alles schon ein bisschen angerissen und vielleicht können wir es nochmal so in einem

00:15:53: mehr zusammenpacken.

00:15:57: Ergrenze ist vielleicht gar nicht leicht zu beantwortend aber es geht natürlich immer darum dass man wieder da ist, was brauche ich jetzt um mich wohl zu fühlen?

00:16:05: und das ist eigentlich irgendwie das Kriterium.

00:16:07: Und dann haben wir halt sehr viel Intelligenz im Hörgerät die uns sehr viel klassifiziert.

00:16:10: also was für eine Art von Situationen sind wir gerade?

00:16:13: Und dann die einzelnen Anteile eben quasi... gewichtet eigentlich.

00:16:20: Und das ist für uns das Ziel, dass wir da die perfekte Balance schaffen zwischen diesen einzelnen Dingen.

00:16:24: und natürlich sollen Algorithmen immer dazu sorgen, dass sie zum Beispiel von uns ganz wichtig sind, dass man Klang immer lokalisieren kann.

00:16:30: Dass man halt nicht irgendwie durch das Hörgerät oder die Verarbeitung ein Preis zahlt, der dann zu hoch sein könnte.

00:16:37: Also suchen wir immer das quasi... Wir sagen, in jeder Situation soll ich verstehen was um mich rum passiert und das was sich höher soll ich zuordnen können.

00:16:44: Die sollen nicht zu verfremdet klingen, dass ich nicht mehr weiß ob es gerade ein Mensch ist oder irgendein anderes Geräusch oder ein Auto so ungefähr.

00:16:51: Das sind natürlich irgendwie sehr wichtige Dinge.

00:16:53: Ah cool!

00:16:54: Aber was ich auch so ein bisschen rausgehört habe auch nochmal ist, dass ja bei uns grade von unseren Kunden und unseren Hörgeräte trägern, jeder auch für sicher auch unterschiedliche Emotionen mit verschiedenen Menschen dann später verknüpft hat, unterschiedliche Schwellen hat ab wanns belasten wird.

00:17:06: aber Das würde ich dann auch hier die Lösung für den Akustiker im Dynamics Soundscape Processing zu finden?

00:17:12: Absolut, absolut.

00:17:13: Also das ist wirklich was wir nicht wissen können letztendlich aus Sicht der Entwicklung und deswegen haben wir halt hier so ein Tool entwickelt wo man das individuelle anpassen kann dass man weiß jemand Einfach viel früher schon überfordert ist von der Vielzahl von Klängen.

00:17:30: Der braucht eben mehr Support.

00:17:31: und jemand anders, der damit gut umgehen kann und sagt ja ich will eigentlich immer möglichst alles fördern.

00:17:35: Mir ist alles zuviel.

00:17:36: wenn da was ausgeblendet wird dem kann ich eben sagen okay dann gehe ich eher in diesem Slider nach links.

00:17:40: Ich dann irgendwie mehr Erwärmnis habe und mehr verstehe

00:17:43: sehr cool Tatsächlich steht ja auch gar nicht, war gar nicht geplant.

00:17:47: Die Frage interessiert mich persönlich und bestimmt doch einige von unseren Kunden.

00:17:50: Wie wichtig ist es für dich der Dynamics Soundscape Processing-Steller im Anpassalltag?

00:17:55: Denn tatsächlich merken wir auch im Außendienstweg fahren immer wieder raus und fragen wie läuft's denn?

00:18:00: Und tatsächlich oft wenn wir zum Thema Dynamic Soundscape processing kommen, kommt manchmal so die Rückmeldung Ja!

00:18:05: Habe ich noch nie angefasst?

00:18:06: War mir unsicher.

00:18:08: Z.B da...

00:18:09: Nein, ich glaube wir wissen tatsächlich das der Default wie es eingestellt ist große Anzahl, ich würde jetzt sagen für siebzig Prozent der Menschen passt es.

00:18:17: Und dann gibt's halt irgendwie ein paar, für die es passt das nicht.

00:18:20: und da sollte man glaube ich auch keine Angst haben das eben auszuprobieren, dass man dann sagt irgendwie man geht das einfach mal drei Schritte hoch und dann muss man natürlich gucken im Alltag ob sich irgendwas verbessert.

00:18:29: Ich würde es immer nur machen wenn jemand auch ein Problem berichtet und dann ist aber ein sehr wirkmächtiges Tool wo es jemand schon helfen kann.

00:18:38: Sehr cool Perfekt.

00:18:40: So, von oberster Stelle Dynamic Soundscape Processing sehr relevant immer wieder so einen kleinen Blick drauf haben.

00:18:46: Sehr schön!

00:18:48: Wenn ihr jetzt neue Techniken entwickelt wie messt ihr denn den Erfolg?

00:18:52: Also ob was jetzt wirklich funktioniert oder nicht.

00:18:54: Wie stellt dir fest, ob es jetzt möglicherweise irgendwelche Wechselwirkungen gibt?

00:18:57: Es kann ja sein dass ihr irgendein totalen Durchbruch habt und sagt Sprach verstehen hat sich auf einmal um zwei tausend Prozent verbessert.

00:19:02: dafür ist aber auch die Höranstrengung hochgeschätzt oder sowas.

00:19:05: wie deckt man so etwas auf im Alter?

00:19:06: Wir machen natürlich sehr viele Studien also wir versuchen eigentlich schon sehr früh im Prozess wenn es oft noch gar kein Hörgerät gibt oder vielleicht auch noch nicht mal den Tipp versuchen wir schon mit Simulation zu arbeiten Meistens in Laborumgebung, aber wir haben ja auch ein sehr tolles Labor bei uns wo wir es sehr realitätsnah testen können schon.

00:19:25: Als sie da sehr früh schon Studien machen mit Schwerhörenden, wo wir schon so einen Gefühl kriegen ist das jetzt so.

00:19:30: wie du sagst, hilft zwar auf der einen Seite oder auf die anderen Seite ist gar nichts dass wir das eigentlich früh abfangen können.

00:19:36: und das ist aber was was uns eigentlich ständig begleitet in der Entwicklung.

00:19:39: also je reifer das Produkt wird, desto mehr Studien können wir auch machen.

00:19:44: Am Schluss machen wir das natürlich auch mit Partnern, nicht nur bei uns.

00:19:47: Bei uns haben wir einen ganzen Pool an Schwierigen die wir jederzeit einladen können.

00:19:52: Vielleicht können wir auswählen welcher Art von Hörverlust wir wollen und so.

00:19:55: Es kommt ein bisschen auf das Produkt in den Algorithmus an.

00:19:59: Da können wir dann bei uns verschiedene Tests machen.

00:20:01: Wir geben das Hörgerät einfach mal jemandem mit für zwei Wochen ins echte Leben und dann können wir erfahren wie es war.

00:20:07: Das ist sehr spät im Produkt weil es natürlich sehr unkontrolliert ist.

00:20:10: Früher versuchten wir irgendwie ganz dezidiert in Situationen zu gucken, die uns interessieren.

00:20:15: Zum Beispiel eine Gruppen-Dialog simulieren und dann da beobachten wie die Menschen sich verhalten.

00:20:22: Und das ist dann immer so ein eigentlich... Da gibt es verschiedene Techniken.

00:20:27: also eins ist natürlich dass man einfach einen Fragebogen hat wo man den Proband fragt wie er sich gefühlt hat.

00:20:33: Dann können wir aber gleichzeitig auch objektiv messen wie viel hat man denn in der Situation wirklich verstanden?

00:20:38: Wie viele Worte gibt's verschiedenen Sprachstests, die man da verwenden kann?

00:20:41: Und dann gibt es aber auch immer mehr so Studien, wo wir einfach die Menschen beobachten wie sie sich verhalten.

00:20:46: So wie oft ging das Gespräch vor und zurück?

00:20:48: Wie oft hat jemand vielleicht gefragt wie bitte oder solche Dinge dass man einfach sieht war da jetzt ein guter Kommunikationsfluss oder nicht?

00:20:54: und dann können wir das am Ende gegenüberstellen verschiedener Algorithmen was besser geholfen hat was schlechter geholft hat.

00:21:00: Schätze

00:21:00: ich das richtig an das gerade Netzte ist wo's denn wirklich so?

00:21:02: diese Verhaltensstudien geben Vor allem in der letzten Zeit erst so wirklich Frühstatt zukommen?

00:21:07: Ja Es gab tatsächlich In der Audiologie wenig Forschung darüber, wie Kommunikation wirklich stattfindet.

00:21:15: Es ging tatsächlich immer mehr um Sterle und dass man so mehr geguckt hat ja wie gut kann jemand verstehen und so.

00:21:20: aber es ging nicht darum zu untersuchen.

00:21:22: woran kann ich denn jetzt festmachen das eine kommunikation oder ein dialog jetzt gerade sehr erfolgreich ist gut fließt und oder ob der kalisiere holprig ist oder solche dinge.

00:21:31: da gibt's auch noch nicht so viele so anerkannte maße.

00:21:34: das versuchen wir eben zu erforschen und dann da auch maße zu haben dass wir daran fest machen können.

00:21:38: aha Jetzt können wir messen, es ist besser geworden.

00:21:41: Mega spannend!

00:21:43: Was mich persönlich auch noch interessieren würde wenn man jetzt in diese Studiengame oder auch erwähnt hast dass wird die Algorithmen ja teilweise testen bevor wir die Hardware haben wie kann ich mir das so optisch vorstellen?

00:21:52: Also habt ihr einen PC wo ihr sagt okay lasst das Sound Signal durchlaufen und lass da ein Algorithmus drüber laufen und gebt das fertige Signal dem Kunden aus weil sie hat der Koffer in der Hand wo das Hörgerät schon simuliert in großen Teilen drin ist.

00:22:05: Wie passiert es?

00:22:06: Wenn du drüber reden darf, ist das auch ganz

00:22:08: wichtig.

00:22:08: Da kann ich schon darüber reden!

00:22:09: Es ist auch tatsächlich sehr viel Entwicklung passiert.

00:22:11: also ich kann mich noch erinnern als ich noch so am Anfang quasi meiner Karriere in der Firma war und da hat mir tatsächlich Studien mit einem großen Rucksack getragen.

00:22:18: So ein großer Akku drin war und irgendwie versucht halt das Processing in real life zu machen.

00:22:23: mittlerweile kann man tatsächlich mit nem Laptop der natürlich sehr powerful ist aber trotzdem gar nicht so groß sein muss auch schon viel machen.

00:22:30: dann haben wir tatsächlich Ein Computer, wo kann das Verhalten vom Hörgerät simuliert wird in Echtzeit.

00:22:36: Und dann hat man eben Hör-Geräte Dummies die aussehen wie ein echtes Hör Gerät aber noch einen Kabel dran haben und tatsächlich das Mikrofon signal berechnet wird wie es später im Hör gerät ist und dann wiedergegeben wird.

00:22:46: Das heißt

00:22:46: ihr habt die echten Wandler?

00:22:48: Nur der Chip sozusagen wird eine Ausgelage.

00:22:50: Kann man so sagen.

00:22:51: Super

00:22:51: spannend!

00:22:52: Ist cool weil dann werden sie auch schon direkt mit berücksichtigt.

00:22:53: Potenzielle Verzerrung oder Limitierung.

00:22:55: All diese Dinge sind da sehr realistisch ja.

00:22:58: Wusst ich auch noch gar nicht.

00:22:59: Spannende.

00:23:00: Sehr schön.

00:23:02: Dann haben wir tatsächlich nur noch eine letzte Frage von unserer Seite und zwar die, die mich am allermeisten natürlich interessiert.

00:23:08: Wahrscheinlich auch alle Zuschauer, die hier mit drin sind nach dem sie gesehen haben Wir gucken uns Entwicklung an.

00:23:13: Alles was du erzählen darfst kannst ist wahrscheinlich sogar besser geblieft als ich.

00:23:17: wo geht die Forschung denn hin?

00:23:18: Also was ist so?

00:23:19: die nächste große frage beim themagruppengespräch worauf können wir uns langsam einstellen?

00:23:23: vielleicht auch schon ganz klein teaser auf den vierundzwanzigsten achten?

00:23:31: Also eigentlich bleiben wir uns treu und Gruppengespräche bleiben unser Thema.

00:23:36: Und es bleibt auch unser Thema, dass wir die Welt so gut wie möglich verstehen wollen und dann eben quasi von dieser Balance, der ich gesprochen habe, ja?

00:23:43: Dass wir diese Balance perfekt zu schaffen.

00:23:45: Da geht's ja immer darum, dass man verschiedene Signale erst mal klassifiziert und dann die auch algorithmisch trennen kann voneinander um sie dann in Balance auszubringen.

00:23:57: die modernsten Methoden, die man am Ende hat um das zu tun und da hat sich technologisch viel entwickelt.

00:24:02: Und dann können wir sehr viel machen.

00:24:04: Das ist sehr

00:24:05: gespannt!

00:24:05: Sehr, sehr gespannt.

00:24:06: Sehr gute Antwort.

00:24:08: Die Lust aus der Macht werden wir sehen was dann entsprechend nächstes Mal passiert.

00:24:12: Liebe Regie haben wir schon Fragen aus dem Publikum?

00:24:14: Zwei Fragen.

00:24:15: Sehr schön.

00:24:16: Dann gehen wir doch da direkt mal über.

00:24:19: Wir sehen einmal, aber wie nennt man diese Bewertung der Geräusche und des Sounds?

00:24:24: Gibt es einen Durchschnitt an Rückmeldungen was hörbar bleiben soll und was reduziert wird?

00:24:31: Das ist eine tatsächlich gute Frage.

00:24:34: Durchschnitt kann man eigentlich nicht sagen.

00:24:40: Also es gibt erstmal so... Man kann Dinge ja grundsätzlich mal verschieden absenken.

00:24:45: Man kann die so absenkeln dass sie gerade so zum Beispiel die Sprache maskieren oder so absenken, dass sie einfach weg sind.

00:24:52: Das ist ja schon mal eine Entteilung, dass wir bei vielen Dingen sagen können Wir wissen es nicht genau.

00:24:56: das könnte sein, dass für jemand vielleicht auch interessant ist.

00:24:58: Deswegen senken wir es so ab, dass es den Dialog nicht stört.

00:25:01: aber er hat immer noch die Chance sich darauf zu fokussieren wenn er das möchte und dann kriegt der es noch mit.

00:25:06: Da war glaube ich auch recht wichtig mit diesen zwei Verstärkern.

00:25:09: Thema Kontrast

00:25:10: Das ist ja auch, was wir immer noch haben.

00:25:12: Also gerade mit dieser vorderen Hemmnessphäre und der hinteren Hemmsphäre wo wir das auch schon irgendwie diese Balance zu schaffen haben.

00:25:17: Es sind schon alles Themen die uns sehr lange begleiten und wo wir versuchen immer besser zu werden.

00:25:21: Und es ist eigentlich dann selten dass man sagen muss okay das ist jetzt eine Information, die kann ich wirklich quasi löschen.

00:25:28: Ja, das versuchen wir natürlich immer zu vermeiden.

00:25:30: Dass da immer dem Hörer die Chance geben, dass er es noch erfassen kann.

00:25:35: Und so versuchen wir ein bisschen damit umzugehen, Ordnung nicht wissen können, ob das relevant ist.

00:25:41: Aber wir wissen schon, ob es den Dialogfluss stören wurde.

00:25:44: und dann sagen wir natürlich im Dialog ist schon der Dialog das Wichtige.

00:25:48: also die Dialoge sind immer von der priorität höher als die anderen Geräusche.

00:25:52: Und ja so versuchen wir uns dann da umzugehen.

00:25:54: Also ist ein Dialog stört's den Dialogue?

00:25:56: Das sind schon mehrere Entscheidungen, die man treffen kann wie stark ich etwas absenke Und so kommen sich da Langhamel eigentlich

00:26:03: also quasi auch wenn man Jetzt Störgeräusche, Ausflöschung oder sowas sagen würde.

00:26:07: einfach ein komplett falscher Begriff.

00:26:09: Wenn es darum geht, Geräte zu reduzieren.

00:26:11: Versuchen eigentlich nie was auszulöschen, sondern immer die Chance geben so viel für mögliche Informationen eben noch zu erfassen und da ist natürlich dann sehr individuell wieviel kann ich überhaupt erfassen?

00:26:20: Deswegen gibt's diesen Slider.

00:26:23: Genau.

00:26:24: Das denke ich auch ja haben wir schon öfter gemerkt von der mentalen Kapazität teilweise auf den Kunden auch.

00:26:29: Absolut

00:26:30: genau.

00:26:30: Sehr schön!

00:26:32: Ich kriege gerade Zeichen aus der Regie.

00:26:33: Zweite Frage oder war das ein anderes Zeichen?

00:26:38: Buch!

00:26:42: Ich gehe mal auf die zweite Frage ein, während wir das klären.

00:26:44: Vielleicht kannst du es einmal auf den Zettel schreiben.

00:26:48: Ich verstehe leider nicht ganz faszinierend gerade vor mir möchte deswegen gehen wir nochmal kurz auf die Frage ein In diesem Zuge, welche Rolle spielt dann Adaptive Noise Cancellation im Hörgerät?

00:26:57: Also wie bei Airpods oder vor allem der Vergleich interessiert mich auch weil wir öfter ja auch mit Apple Produkten jetzt hier verglichen werden.

00:27:03: Okay also die Adaptive noise cancelling ist natürlich tatsächlich etwas was wir schon immer haben, weil adaptiv heißt nur die Neuverarbeitung passt sich eben an.

00:27:13: ich glaube was ihr gemeint ist wahrscheinlich Active Noise Cancelation.

00:27:17: das

00:27:17: ist nochmal eine andere Technologie die wir in Hör Geräten tatsächlich nicht haben dass es halt eine technologie Die hilft natürlich besonders bei ganz tiefen Frequenzen, die wegzubekommen.

00:27:28: Das ist natürlich immer ein Konflikt, wenn man eine offene Versorgung hat, dann kann man damit eigentlich im Hörgerät nicht so viel machen.

00:27:32: Da hat man auch viel mehr Probleme in den hohen Verbänden tatsächlich.

00:27:36: Z.B.

00:27:37: gibt es bisher eigentlich keine Active Noise Canceling-Imhörgeräte.

00:27:40: Aber würdest du das prinzipiell von dem was sich bis jetzt gehört haben wäre es an sich für unseren Anwendungsfall auch gar nicht unbedingt sinnvoll?

00:27:48: Oder also wirklich ein kompliziertes Cancelling!

00:27:51: Es kommt natürlich immer auf die Kundengruppe vielleicht an.

00:27:57: Das kann man durchaus vorstellen, dass es da Technologien gibt, die schon einen Benefit auch bringen konnten.

00:28:03: Ich möchte das jetzt nicht ausschließen aber ist es jetzt nicht primär das Ziel für Herr Gerdert?

00:28:08: Ja, auch spannend!

00:28:08: Also wäre für mich auch mal interessant so die Erwartungshaltung von der Kunde und einer nächsten Generation.

00:28:12: Vielleicht auch von denen, die vielleicht veranfangen mit diesem Noisecanceling aufgewachsen sind.

00:28:16: Vielleicht uns auch später erwarten, was man da auch immer mitkommt.

00:28:19: Sehr, sehr spannend.

00:28:20: Ich würde mir einfach sonst mal das Ansprechmikrofon schnappen um zu verstehen.

00:28:23: Ne passt hat sich er nicht?

00:28:25: Okay wunderbar!

00:28:27: Dann vielen Dank.

00:28:27: dafür hatten wir noch eine Frage dennis Ja?

00:28:32: Ah stimmt danke ja die war die habe ich vorhin auch gesehen.

00:28:35: wie sehen sie das Thema KI im Hörgerät?

00:28:37: Siegni hat das Jahr in Klammern hat da ja in klammern noch nichts.

00:28:41: Na gut mit KI arbeiten wir natürlich schon lange.

00:28:42: Wir haben auch den digitalen Assistenten der schon mit KI versucht Die Anpassung quasi noch später Zu verbessern Eigentlich als Hilfe für den Akustiker, dass man im Alltag eben als Kunde dann die Möglichkeit hat hier noch irgendwie seinen Problem zu schildern und dann eben nochmal Hilfe kriegt.

00:28:59: Ohne das man vielleicht noch mal in Laden gehen muss.

00:29:01: Das haben wir schon.

00:29:03: Und sonst habe ich ja schon gesagt es gibt viel technologische Entwicklung und wir wollen natürlich gute Signale voneinander trennen, die Welt verstehen.

00:29:10: Da ist natürlich KI schon ein Werkzeug.

00:29:13: Dann betonen wir uns doch mal... Hat die Frage vielleicht eigentlich sogar ganz gut formuliert?

00:29:16: Siegner hat noch nichts!

00:29:19: Mehr braucht man, glaub ich vielleicht erst mal gar nicht dazu sagen.

00:29:21: Aber vielen Dank auch für die Frage.

00:29:25: Passt so ein wunderbar!

00:29:27: Sebastian?

00:29:27: Ich bedanke mich ganz herzlich für deinen tollen Insights.

00:29:30: tatsächlich auch habe ich da viel Inspiration mitgenommen.

00:29:33: Ich hoffe unsere Zuschauer können auch nochmal einiges an Inspiration daraus ziehen.

00:29:36: vor allem ganz wichtig für mich der Unterschied Betrachtung Störgeräusch Nicht-Störgeräusch.

00:29:41: Davon sollten wir uns eigentlich lösen sondern es geht um relevante oder nichtrelevante Informationen.

00:29:46: Denken Sie daran, das oberste Ziel was wir heute doch mal gelernt haben ist nicht nur oder vor allem eigentlich nicht sprachverstehend zu erzeugen sondern die maximale Lebensqualität in unseren Kunden wieder wecken zu können.

00:29:56: Die wieder zurück ins Leben zu holen Emotion zu becken und dafür gehört eben auch das Ambiente.

00:30:01: Und deswegen auch hier wieder drauf achten hauen sie nicht immer alle Filter rein um maximale Sprache rauszuholen.

00:30:06: dabei kann tatsächlich auch einiges schief laufen im schlimmsten Fall ja sogar die Akzeptanz sinken.

00:30:11: Ganz, ganz viele spannende neue Perspektiven.

00:30:12: Auch für mich persönlich werde ich einiges in meiner Schulung mitnehmen.

00:30:15: Vielen Dank dafür und wir sind alle gemeinsam sehr gespannt auf das was wir gemeinsam von dir auch dann nächste nicht nächste Woche Montag aber im am vierundzwanzigsten achten gemeinsam auf YouTube um dreizehn Uhr ganz wichtig kennenlernen dürfen.

00:30:32: Also, falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, vierundzwanzigster Achter, dreizehn Uhr auf YouTube über dieSignia-Pro.com anmelden und ich denke mal Dennis wird bestimmt so wie ich ihn kenne auch gleich nochmal den Link aus der Regie in den Chat stellen das sie sich hier direkt aus der Schulung anmeldern können.

00:30:46: Vielen Dank dass Sie dabei waren.

00:30:47: vielen dank für die guten Fragen.

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